NPD-Demo in Frankfurt verhindert
Am Ersten Mai, dem Internationalen Kampftag der Arbeiterbewegung, wollte die NPD vor dem Sitz der Europäischen Zentralbank (EZB) in Frankfurt am Main gegen den Euro und "antideutsche Politik" demonstrieren. Das Motto dieser Demonstration lautete "Arbeit, Familie, Vaterland - Genug gezahlt - Wir sind nicht die Melkkuh Europas".
Die Stadt Frankfurt hatte zuvor versucht, die Demonstration zu verbieten, unterlag jedoch dem Verwaltungsgericht Frankfurt. Allerdings durfte die Demonstration nicht unmittelbar vor der EZB, sondern lediglich in deren Sicht- und Hörweite, in der Ferdinand-Happ-Straße nahe des Ostbahnhofs, stattfinden.
Die Polizei hatte schon am Tage vorher den Ostbahnhof, an dem die NPD-Demo starten sollte, massiv abgeriegelt. Dennoch gelang es laut Polizei 800 Protestlern, die Gleise vor dem Ostbahnhof zu besetzen. Ebenfalls laut Polizei weitere 1000 Personen blockierten die geplante Route der NPD. Die Räumung der Gleise zog sich bis in den Nachmittag herein. Bei der zweiten Räumungswelle dieser Blockade kam es laut Presseberichten zum Einsatz von Pfefferspray und Schlagstock.
Am Rande der Proteste wurden wiederholt Pressevertreter von der Polizei behindert. Ein Fotojournalist wurde trotz Presseausweis zur Durchsuchung und erkennungsdienstlichen Behandlung abgeführt und erhielt einen Platzverweis. Der Vorwurf gegen den Journalisten: Verstoß gegen das Vermummungsverbot - er hatte ein Multifunktionstuch ("Schlauchtuch") im Rucksack. Der ebenfalls mitgeführte Helm hingegen blieb ohne Beanstandung.
Die NPD unternahm in Hanau eine Spontandemonstration mit um die 150 Personen, die nach einiger Zeit von der Polizei aufgelöst wurde. Die Kundgebung in Frankfurt wurde daraufhin verboten wurde. In Frankfurt selbst waren nur um die zehn NPDler am Kundgebungsort erschienen. Die Blockade der NPD-Demonstration in Frankfurt verlief damit erfolgreich.
Ein breites Bündnis aus über hundert Organisationen hatte, genauso wie Antifaschisten, zum Protest gegen die Demo der NPD aufgerufen.

Martialisch: Der Ostbahnhof war mit NATO-Draht abgesperrt

No pasaran: Blockade auf den Gleisen

Noch abwartend: Polizei auf den Gleisen

Gegenüberstellung: Nach einiger Zeit...

...verlegten sich Blockierer und Polizei aufs Abwarten.

Besetzt: Um die 800 Protestler hatten die Gleise blockiert - der Zug mit den NPD-Anhängern konnte nicht einfahren.

Pressearbeit: Ein Fotojournalist wird abgeführt

Umstellt: Die Blockierer wurden eingekesselt und...

mussten den Kessel einzeln zur Personalienfeststellung verlassen.

Zuckerbrot: Wer freiwillig mitging, durfte auch mal lachen

Peitsche: Beim Wegtragen ging es ruppiger zu.

Fest verbunden: Viele Blockierer widersetzten sich der Räumung

Wartezeit: Die Räumung zog sich bis in den Nachmittag hinein

Weiter gehts: Nachdem die Blockaden aufgelöst waren...

...fand eine abschleißende Demonstration statt

Die Polizei folgte...

...und filmte die Demonstration.

Die Demoteilnehmer ließen sich ihre gute Laune nicht verderben - die Blockade war erfolgreich.
Ein kurzer Bericht findet sich auch bei den Kollegen von visual rebellion.
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Sichtbeton / 2

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"Da rebelliert der Schwabe" in Münster
Von 2010 bis 2012, vom Protest am Bauzaun bis zur endgültigen Räumung des Schloßgartens, habe ich Protest und Widerstand gegen das Prestigeprojekt Stuttgart 21 fotografisch begleitet. Bilder aus dieser Zeit sind vom 10.03. bis zum 04.04 in Münster zu sehen. Die Ausstellung ist in der F24, Frauenstraße 24, Münster, zu sehen. Die Vernissage findet am Sonntag, 10.03., 16:00 Uhr statt.
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Schnee, Nebel, Wasser

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Trachtengruppe
Aus dem Archiv: Polizisten am Römer während den diesjährigen Europäische Aktionstagen gegen EZB, IWF, EU-Komission - Blockupy.
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