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Was mal raus muss
Soeben habe ich mal wieder bei kwerfeldein vorbeigeschaut und… hoppla, ganz ungewohnte Töne vernommen!
Von Martin Gommel ist man ja eher leise und freundliche Töne gewohnt - was ja auch wohltuend ist neben dem ganzen Geschrei, das man insbesondere in den diversen Fotografieforen findet. Das sieht Gommel übrigens selbst auch so: “Kwerfeldein.de ist nicht gerade bekannt für offene Kritik an Organisationen und schon gar nicht an Personen - mit denselben werden Problematiken persönlich geklärt und die Stimmung meines Weblogs galt auf bisherigem Weg der positiven Seite der Fotografie.”
Umso überraschender erscheint ein Artikel, der überschrieben ist mit “Die Arroganz und ihre Opfer. Eine Kritik an der deutschen (Hobby-) Fotografiecommunity.”
Ob nun auch auf kwerfeldein ebensfalls periodisch oligatorische fotocommunity-Bashings abgehalten werden…? Nein, so platt ist es nun nicht, und war es auch nicht zu erwarten.
Gommel möchte über etwas reden, das ihm offensichtlich schon länger auf der Seele liegt: “dass wir [die Fotografen, rf] uns im persönlichen Umgang miteinander und ganz besonders mit ‘Aussenseitern’ äusserst schwer tun.”
Ich habe den Artikel bereits mehrmals gelesen und immer noch das Gefühl, gewissermaßen nur die Einleitung gesehen zu haben - wo ist der Link zum Hauptartikel?
Etwas ernsthafter: Da schreibt sich jemand aufgestauten Ärger von der Seele, ist mein Gefühl (welches im übrigen, dies nur am Rande, durch den etwas inkonsistenten Stil bestärkt wird) - und das ist ja auch gar nicht mal schlecht. Zumal ich zu spüren glaube, wohin dieser Artikel zielen soll… aber das war’s dann schon, bevor’s richtig beginnt. So richtig thematisiert, um was es denn nun eigentlich genau geht, ist es für mich noch nicht, das bleibt etwas zu diffus. Ich rieche sozusagen zwar schon, dass es etwas zu essen gibt, aber was denn heute auf den Tisch kommt, bleibt vorerst noch meiner Vermutung überlassen.
Nun, auch wenn da noch viel Raum für mehr Substanz ist, so scheint Martin Gommel den Finger nicht nur in seine persönliche Wunde gelegt, sondern eine Sache angesprochen zu haben, die noch mehr Leuten ein gewisses Unbehagen bereitet. Dies zeigt sich an den zahlreichen Kommentaren zu diesem Artikel auf kwerfeldein - eine lesenswerte Debatte, auch wenn sie hier und da etwas diffus bleibt.
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