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Tag: "blitz"

Vergleich: Nikon SB-900 mit und ohne Batteriepack Nikon SD-8a

 Verfaßt am 24.04.11 um 01:39 Uhr, von , Kategorien: Theorie, Praxis, Technik , Tags: , ,
Wenn es um den Einsatz von Blitzen geht, so ist immer wieder die Frage zu h√∂ren, welche Vorteile ein Batteriepack bringt. Grunds√§tzlich erh√∂ht eine externe Energiequelle nat√ľrlich die Reichweite, sprich, macn kann mehr Blitze ausl√∂sen. Dar√ľber hinaus kann ein Batteriepack auch die Ladezeit deutlich verringern. Dabei gibt es zu beachten, dass es grunds√§tzlich verschiedene Arten von externen Batteriepacks f√ľr Systemblitzger√§te gibt. Zum einen gibt es, beispielsweise von Quantum, externe Akkus, die √ľber eine Dummybatterie die Stromversorgung des Blitzes auslagern. Zum anderen gibt es herstellereigene Batteriepacks, zum Beispiel bei Nikon den SD-9. Der Vorteil bei L√∂sungen √ľber das Batteriefach liegt darin, dass auch Blitze, die f√ľr eine externe Spannungsversorgung eigentlich nicht vorgesehen sind, damit betrieben werden k√∂nnen, sofern eine passende Dummybatterie erh√§ltlich ist. Nachteilig ist, dass man sich eine L√∂sung ausdenken muss, wie man das Kabel durch die Batteriefachabdeckung f√ľhrt. Im Falle der Nikon-Blitze mit austauschbaren Batteriefachabdeckungen bietet es sich an, eine Ersatz-Batteriefachabdeckung zu modifizieren und diese dann nach Bedarf auszutauschen. Die nikoneigenen externen Stromversorgungen, die man an die gro√üen Blitze SB-800 und SB-900 (und an einige Blitze aus der Vor-eTTL-Zeit) anschlie√üen kann, sind die Batteriepacks SD-8a und SD-9 (letzterer ist nur it dem SB-900 kompatibel) sowie die Power-Blitzschiene SK-6a (welche zus√§tzlich nochmals mit dem SD-8a erweitert werden k√∂nnte), bringen gegen√ľber reinen externen Stromversorgungen noch einen Vorteil. Sie liefern n√§mlich nicht einfach nur Strom, der dann aber √ľber die blitzeigene Elektronik in Hochspannung umgewandelt werden muss, sondern bereits passende Hochspannung, die √ľber eine eigene Verbindung, am blitzeigenen Wandler vorbei, direkt die Kondensatoren aufladen. Der Flaschenhals blitzeigene Wandlerelektronik wird dabei umgangen. Die Nikonblitze ben√∂tigen √ľbrigens dennoch Batterien, um den Blitz selbst betreieben zu k√∂nnen - die Batteriepacks liefern keinen Betriebstrom, sondern nur Ladestrom. Im folgenden wird es speziell um den Nikon-Batteriepack SD-8a und den Nikon-SB-900 gehen. Mit knapp 200 ‚ā¨ UVP ist so ein SD-8a oder SD-9 doch so teuer, dass man ihn nicht einfach mal zum Ausprobieren kaufen wird. Eine generelle Empfehlung kann man hier kaum geben, wie so oft hat das eigene Anwendungsprofil einen starken Einflu√ü darauf, ob man einen Vorteil erlangt oder nicht. Sicher ist: Die Anzahl der ausl√∂sbaren Blitze erh√∂ht sich betr√§chtlich. Das ist ja nun keine √úberraschung und lie√üe sich mit einer Handvoll Ersatzbatterien (die man je sowieso immer dabei haben sollte) ebenso erreichen. Was sich auch verbessert, ist die Ladezeit. Der Blitz ist schneller wieder bereit. Man sollte aber auch nicht erwarten, dass man mit Dauerfeuer und voller Leistung rumballern kann, das kann auch der SD-8a nicht leisten. Um den Unterschied zwischen einem Nikon SB-900 mit und ohne Batteriepack Nikon SD-8a zu verdeutlichen, wird im folgenden Video ein entsprechendes Setup gezeigt. In diesem Artikel wird der Nikon-SB-900 mit und ohne Batteriepack Nikon SD-8a verglichen. Beide Blitze werden mittels Funkausl√∂ser 30 mal in Folge ausgel√∂st. Es finden zwei Durchl√§ufe statt, einmal mit 9 Ausl√∂sungen pro Sekunde und einmal mit einer Ausl√∂sung pro Sekunde. Die Anzahl der vollst√§ndigen Blitzvorg√§nge, die der Blitz jeweils erreicht, wird gez√§hlt.
Ob sich ein externer Batteriepack nun lohnen w√ľrde, muss jeder f√ľr sich selbst ableiten. Das Video mag hierbei f√ľr den ein oder anderen einen Anhaltspunkt bieten.
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