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Tag: "demo"

NPD-Demo in Frankfurt verhindert

 Verfaßt am 06.05.13 um 10:40 Uhr, von , Kategorien: Bilder , Tags: , , , ,


Am Ersten Mai, dem Internationalen Kampftag der Arbeiterbewegung, wollte die NPD vor dem Sitz der Europäischen Zentralbank (EZB) in Frankfurt am Main gegen den Euro und "antideutsche Politik" demonstrieren. Das Motto dieser Demonstration lautete "Arbeit, Familie, Vaterland - Genug gezahlt - Wir sind nicht die Melkkuh Europas".
Die Stadt Frankfurt hatte zuvor versucht, die Demonstration zu verbieten, unterlag jedoch dem Verwaltungsgericht Frankfurt. Allerdings durfte die Demonstration nicht unmittelbar vor der EZB, sondern lediglich in deren Sicht- und Hörweite, in der Ferdinand-Happ-Straße nahe des Ostbahnhofs, stattfinden.
Die Polizei hatte schon am Tage vorher den Ostbahnhof, an dem die NPD-Demo starten sollte, massiv abgeriegelt. Dennoch gelang es laut Polizei 800 Protestlern, die Gleise vor dem Ostbahnhof zu besetzen. Ebenfalls laut Polizei weitere 1000 Personen blockierten die geplante Route der NPD. Die Räumung der Gleise zog sich bis in den Nachmittag herein. Bei der zweiten Räumungswelle dieser Blockade kam es laut Presseberichten zum Einsatz von Pfefferspray und Schlagstock.

Am Rande der Proteste wurden wiederholt Pressevertreter von der Polizei behindert. Ein Fotojournalist wurde trotz Presseausweis zur Durchsuchung und erkennungsdienstlichen Behandlung abgef√ľhrt und erhielt einen Platzverweis. Der Vorwurf gegen den Journalisten: Versto√ü gegen das Vermummungsverbot - er hatte ein Multifunktionstuch ("Schlauchtuch") im Rucksack. Der ebenfalls mitgef√ľhrte Helm hingegen blieb ohne Beanstandung.

Die NPD unternahm in Hanau eine Spontandemonstration mit um die 150 Personen, die nach einiger Zeit von der Polizei aufgelöst wurde. Die Kundgebung in Frankfurt wurde daraufhin verboten wurde. In Frankfurt selbst waren nur um die zehn NPDler am Kundgebungsort erschienen. Die Blockade der NPD-Demonstration in Frankfurt verlief damit erfolgreich.
Ein breites B√ľndnis aus √ľber hundert Organisationen hatte, genauso wie Antifaschisten, zum Protest gegen die Demo der NPD aufgerufen.

NPD-Demo in Frankfurt verhindert
Martialisch: Der Ostbahnhof war mit NATO-Draht abgesperrt

 

NPD-Demo in Frankfurt verhindert
No pasaran: Blockade auf den Gleisen

 

NPD-Demo in Frankfurt verhindert
Noch abwartend: Polizei auf den Gleisen

 

NPD-Demo in Frankfurt verhindert
Gegen√ľberstellung: Nach einiger Zeit...

 

NPD-Demo in Frankfurt verhindert
...verlegten sich Blockierer und Polizei aufs Abwarten.

 

NPD-Demo in Frankfurt verhindert
Besetzt: Um die 800 Protestler hatten die Gleise blockiert - der Zug mit den NPD-Anhängern konnte nicht einfahren.

 

NPD-Demo in Frankfurt verhindert
Pressearbeit: Ein Fotojournalist wird abgef√ľhrt

 

NPD-Demo in Frankfurt verhindert
Umstellt: Die Blockierer wurden eingekesselt und...

 

NPD-Demo in Frankfurt verhindert
mussten den Kessel einzeln zur Personalienfeststellung verlassen.

 

NPD-Demo in Frankfurt verhindert
Zuckerbrot: Wer freiwillig mitging, durfte auch mal lachen

 

NPD-Demo in Frankfurt verhindert
Peitsche: Beim Wegtragen ging es ruppiger zu.

 

NPD-Demo in Frankfurt verhindert
Fest verbunden: Viele Blockierer widersetzten sich der Räumung

 

NPD-Demo in Frankfurt verhindert
Wartezeit: Die Räumung zog sich bis in den Nachmittag hinein

 

NPD-Demo in Frankfurt verhindert
Weiter gehts: Nachdem die Blockaden aufgelöst waren...

 

NPD-Demo in Frankfurt verhindert
...fand eine abschleißende Demonstration statt

 

NPD-Demo in Frankfurt verhindert
Die Polizei folgte...

 

NPD-Demo in Frankfurt verhindert
...und filmte die Demonstration.

 

NPD-Demo in Frankfurt verhindert
Die Demoteilnehmer ließen sich ihre gute Laune nicht verderben - die Blockade war erfolgreich.

 
Ein kurzer Bericht findet sich auch bei den Kollegen von visual rebellion.

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Blockupy FFM: √úber 20.000 friedlich gegen Finanzkrisenpolitik

 Verfaßt am 20.05.12 um 20:46 Uhr, von , Kategorien: Bilder , Tags: , , ,

Blockupy FFM: √úber 20.000 gegen Finanzkrisenpolitik



Am Samstag, 19.05.2012 fand in Frankfurt die einzige Demonstration statt, die nicht vom dreit√§gigen Komplettverbot aller Demonstrationen betroffen war. Weit √ľber 20000 Menschen aus ganz Europa demonstrierten gegen die Finanzkrisenpolitik von Europ√§ischer Zentralbank, Internationalem W√§hrungsfonds und EU-Komission.

Auch am heutigen Tage blieb es weitgehend friedlich. Die Polizei f√ľhrt dies auf ihr "souver√§nes und gelassenes Verhalten" zur√ľck und spricht von "laufenden kleineren und gr√∂√üeren Provokationen durch Versammlungsteilnehmer". Laut Polizeipressemitteilung kam es zu am Untermainkai zu "einzelnen Gewaltt√§tigkeiten gegen Berliner Polizeibeamte", was aber "ohne den Einsatz von Hilfsmitteln" beendet werden konnte. An dieser Stelle, an der sich die Stra√üe verengte, konnte man sich des Eindrucks nicht erwehren, dass die Berliner Kr√§fte es nicht gerade auf Deeskalation angelegt hatten. So wurden Plakate von Versammlungsteilnehmern heruntergeschlagen. Besonnene Demoteilnehmer stellten sich daraufhin zwischen Polizei und aufgebrachte Demonstranten. Die Teilnehmer der Demonstration m√∂gen das Verhalten der Polizei ebenso als laufende kleinere und gr√∂√üere Provokation empfunden haben.

Weiterhin wurde laut Polizei "ein Polizeibeamter von einem geworfenen Stein an der Schulter, ein zweiter [...] mit einer Leuchtspurkugel getroffen." Insgesamt zeigte sich die Polizei "mehr als zufrieden mit dem Verlauf der Versammlung", die angesichts der Masse der Menschen, der verschiedenen Gruppen und der Emp√∂rung √ľber die vergangenen Tage erstaunlich besonnen, entspannt und friedlich ablief - so mancher rechnete mit Ausschreitungen.

Am Abend war klar: Die herbeigeschrieenen, -geschriebenen und von manch einem wohl auch herbeigesehnten Gewaltexzesse in Frankfurt blieben aus. Ob das lediglich auf das "Einsatz- und Kr√§ftekonzept" der Polizei zur√ľckzuf√ľhren ist, darf stark bezweifelt werden.

Was bleibt, ist der bittere Nachgeschmack eines Verbotsexzess' der Beh√∂rden, das gerichtlich best√§tigt wurde und der die Stadt Frankfurt, das sich mit der Paulskirche als "Wiege der deutschen Demokratie" bewirbt, √ľber Tage hinweg in einen grundrechtsfreien Ausnahmezustand versetzte. Ein politisches Nachspiel wird dies leider kaum haben - die Verantwortlichen werden es verstehen, sich als Retter der √∂ffentlichen Ordnung und Sicherheit zu feiern.

Weitaus weitreichende Folgen der vergangenen Tage werden aber eine Stärkung der außerparlamentarischen Opposition sein. Beim nächsten Mal werden auch die, die sich am Samstag ins Bockshorn jagen ließen, dabei sein.

Blockupy FFM: √úber 20.000 gegen Finanzkrisenpolitik
Mehrere zehntausend Menschen gingen auf die Straße


Blockupy FFM: √úber 20.000 gegen Finanzkrisenpolitik
Verschiedenste Forderungen wurden vorgebracht...


Blockupy FFM: √úber 20.000 gegen Finanzkrisenpolitik
...immer wieder wurde das Recht auf Versammlungsfreiheit thematisiert.


Blockupy FFM: √úber 20.000 gegen Finanzkrisenpolitik
Auf Wiedersehen: Polizei verläßt Demozug


Blockupy FFM: √úber 20.000 gegen Finanzkrisenpolitik
Mehrere zehntausend Menschen gingen auf die Straße


Blockupy FFM: √úber 20.000 gegen Finanzkrisenpolitik
Immer wieder bewegte sich die Polizei inmitten des Demozuges - zum Unmut der Teilnehmer


Blockupy FFM: √úber 20.000 gegen Finanzkrisenpolitik
"Stutzt den Banken die Fl√ľgel"


Blockupy FFM: √úber 20.000 gegen Finanzkrisenpolitik
"Die blockieren sich ja selbst!"


Blockupy FFM: √úber 20.000 gegen Finanzkrisenpolitik
Im Fokus der Kritik: Der EU-Fiskalpakt


Blockupy FFM: √úber 20.000 gegen Finanzkrisenpolitik
Im Demozug waren unterschiedlichste Gruppen...


Blockupy FFM: √úber 20.000 gegen Finanzkrisenpolitik
...aus ganz Europa vertreten


Blockupy FFM: √úber 20.000 gegen Finanzkrisenpolitik
Auch die Anonymous-Maske war erwartungsgemäß zu sehen


Blockupy FFM: √úber 20.000 gegen Finanzkrisenpolitik
Im Bankenviertel waren Gebäude mit Bauzäunen abgesperrt


Blockupy FFM: √úber 20.000 gegen Finanzkrisenpolitik
"Schwarzer Block"


Blockupy FFM: √úber 20.000 gegen Finanzkrisenpolitik
Teile der Demonstration wurden massiv von Polizei begleitet


Blockupy FFM: √úber 20.000 gegen Finanzkrisenpolitik
Die Stimmung blieb aber zum Großteil friedlich. von liebevoller Revolution bis...


Blockupy FFM: √úber 20.000 gegen Finanzkrisenpolitik
..."strong against capitalism".


Blockupy FFM: √úber 20.000 gegen Finanzkrisenpolitik
Immer wieder kam es zu Diskussionen mit Polizeibeamten.


Blockupy FFM: √úber 20.000 gegen Finanzkrisenpolitik
Feierabend, auch f√ľr die Polizei


Blockupy FFM: √úber 20.000 gegen Finanzkrisenpolitik
Weder Räumpanzer noch Wasserwerfer kamen zum Einsatz


Blockupy FFM: √úber 20.000 gegen Finanzkrisenpolitik
Absperrungen erinnerten noch an die vergangegen Tage...


Blockupy FFM: √úber 20.000 gegen Finanzkrisenpolitik
...ansonsten herrschte in den umliegenden Straßen entspannte Feierabendstimmung.


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Blockupy FFM: Friedlicher Freitag vor der Großdemo

 Verfaßt am 19.05.12 um 11:44 Uhr, von , Kategorien: Bilder, Blockupy , Tags: , , ,
Blockupy FFM: Friedlicher Freitag vor der Großdemo

Der dritte Tag der Europ√§ischen Aktionstage in Frankfurt war weiterhin von starker Polizeipr√§senz gepr√§gt. Die Demonstranten zogen in zahlreichen Kleingruppen durch die Stadt und vor allem um die EZB. Immer wieder wurden Gruppen gekesselt. Nach Polizeiangaben wurden an diesem Tag um die 400 Personen in Gewahrsam genommen. Sie sind mittlerweile alle wieder entlassen. Entgegen Berichte in den "Leitmedien" kam am Mittwoch kein Wasserwerfer zum Einsatz. Der Wasserwerfer wurde lediglich durch die Stadt gefahren, woraus sich dann in Stiller-Post-Manier beispielsweise ein "Polizei l√∂st Protestz√ľge in Frankfurt mit Wasserwerfern auf" auf ZEIT online entwickelte. Laut Polizeibericht blieb es aber auch am Mittwoch friedlich. Damit hat sich heute die Gefahrenprognose, auf die sich das Verbot der Stadt Frankfurt √ľber alle Versammlungen au√üer der am heutigen Samstag bezog, erneut nicht bewahrheitet.
AHeute, am Samstag, findet die einzige genehmigte Demonstration, zu der mehrere zehntausend Menschen aus ganz Europa erwartet werden, statt. Von Seiten der sicherheitsbeh√∂rden werden zweitausend gewaltbereite Demonstranten erwartet. Der Samstag wird damit zur Nagelprobe der Proteste: Bleibt die Demonstration auch heute friedlich, so w√ľrden die Polizeima√ünahmen endg√ľltig ad absurdum gef√ľhrt.

Blockupy FFM: Friedlicher Freitag vor der Großdemo
Unsanft: Ein Demonstrant, der eine Polizeikette durchbrochen hat, wird gestoppt


Blockupy FFM: Friedlicher Freitag vor der Großdemo
Polizei formiert sich


Blockupy FFM: Friedlicher Freitag vor der Großdemo
Eingekesselt: √Ąhnlich wie hier sah es an einiegn Stellen im Stadtgebiet aus


Blockupy FFM: Friedlicher Freitag vor der Großdemo
Sitzblockade vor einer Polizeikette im Bankenviertel


Blockupy FFM: Friedlicher Freitag vor der Großdemo
Ein Räumungsversuch der Polizei...


Blockupy FFM: Friedlicher Freitag vor der Großdemo
...wurde abgebrochen.


Blockupy FFM: Friedlicher Freitag vor der Großdemo
Jemand brachte Gebäck vorbei...


Blockupy FFM: Friedlicher Freitag vor der Großdemo
...die Demonstranten ließen es sich schmecken.


Blockupy FFM: Friedlicher Freitag vor der Großdemo
Am Ende zog sich die Polizei wieder zur√ľck.


Blockupy FFM: Friedlicher Freitag vor der Großdemo
Wasserwerfer vor der EZB: Entgegen anderslautender Berichte wurden keine Wasserwerfer gegen Demonstranten eingesetzt


Blockupy FFM: Friedlicher Freitag vor der Großdemo
So wie hier sah es am Freitag an einigen Stellen in Frankfurt aus


Blockupy FFM: Friedlicher Freitag vor der Großdemo
Fast menschenleer: Teile der Innenstadt waren komplett gesperrt


Blockupy FFM: Friedlicher Freitag vor der Großdemo
Spontan: Aktivisten machen am Eisernen Steg auf ihre Anliegen aufmerksam


Blockupy FFM: Friedlicher Freitag vor der Großdemo
Verspielt: Aktivist vertreibt sich die Zeit in einem Kessel


Blockupy FFM: Friedlicher Freitag vor der GroßdemoDurchsucht: Viele Demonstranten erhielten Platzverweise

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Blockupy FFM: Fortgesetzter Ausnahmezustand

 Verfaßt am 18.05.12 um 07:08 Uhr, von , Kategorien: Bilder, Blockupy , Tags: , , ,


Blockupy FFM: Fortgesetzter Ausnahmezustand
 
Auch am Donnerstag demonstrierten in Frankfurt mehrere hundert Menschen trotz Verbots gegen die krisenpolitik von EU-Kommission, Europäischer Zentralbank und dem Internationalen Währungsfonds auf die Straße. Um die 700 Personen versammelten sich auf dem Paulsplatz und dem Römer. Die Polzei, die wie am Mittwoch mit massiven Kräften vor Ort war, ließ die Protestler zunächst gewähren, erhöhte im Laufe des Vormittags den Druck aber zunehmend.
Paulsplatz und Römer wurden von der Polizei abgeriegelt und voneinander getrennt. Die anfängliche Volksfeststimmung wandelte sich zunehmend in Richtung Entschlossenheit, die Lage blieb aber friedlich. Nachdem die Polizei mehrmals die Demonstranten aufgefordert hatte, die Versammlungen aufzulösen, wurden Paulsplatz und Römer schließlich geräumt. Dabei kam es zu unschönen Szenen: Viele Demonstranten wollten nicht freiwillig gehen und hatten sich untergehakt. Die Polizei ging daraufhin mit unmittelbarem Zwang gegen die Protestler vor.

Die kapitalismuskritischen Proteste wandeln sich zunehmends in einen Protest um das Grundrecht auf Versammlungsfreiheit. Gleichzeitig ist in Frankfurt ein Klima des Ausnahmezustand entstanden. Die Gefahrenprognose der Stadtverwaltung, nach der Frankfurt von einer Welle der Gewalt √ľberrolt w√ľrde, hat sich auch gestern nicht bewahrheitet. Um so mehr stellt sich die Frage, ob die massive Einschr√§nkung des Grundrechts auf Versammlungsfreiheit und das Errichten eines Ausnahmezustandes in Frankfurt √ľberhaupt zu rechtfertigen ist.

Die Proteste blieben trotz der harten Ma√ünahmen der Polizeikr√§fte ruhig. Auch die Polizei Frankfurt sprach von einem "insgesamt friedlichen Einsatztag" und attestierte sich gleichzeitig, "mit Ruhe und Besonnenheit" und "auf Deeskalation ausgerichtet" zu handeln. Mit steigendem Druck d√ľrfte sich aber auch bei vielen Leuten eine Mischung aus Ohnmacht und Wut aufbauen. Es bleibt zu hoffen, dass die friedliche Mehrheit in der Protestbewegung weiterhin die Oberhand beh√§lt, auch wenn zu erwarten ist, dass die Ma√ünahmen der Polizei noch h√§rter werden.

Angesichts der R√§umung ist die Bildstrecke heute einmal etwas l√§nger. Auf Bildunterschriften wird verzichtet, die Bilder stehen f√ľr sich.

Blockupy FFM: Fortgesetzter Ausnahmezustand
 

Blockupy FFM: Fortgesetzter Ausnahmezustand
 

Blockupy FFM: Fortgesetzter Ausnahmezustand
 

Blockupy FFM: Fortgesetzter Ausnahmezustand
Blockupy FFM: Fortgesetzter Ausnahmezustand
 

Blockupy FFM: Fortgesetzter Ausnahmezustand
 

Blockupy FFM: Fortgesetzter Ausnahmezustand
Blockupy FFM: Fortgesetzter Ausnahmezustand
 

Blockupy FFM: Fortgesetzter Ausnahmezustand
 

Blockupy FFM: Fortgesetzter Ausnahmezustand
 

Blockupy FFM: Fortgesetzter Ausnahmezustand
 

Blockupy FFM: Fortgesetzter Ausnahmezustand
 

Blockupy FFM: Fortgesetzter Ausnahmezustand
 

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Blockupy FFM: Fortgesetzter Ausnahmezustand
 

Blockupy FFM: Fortgesetzter Ausnahmezustand
 

Blockupy FFM: Fortgesetzter Ausnahmezustand
 

Blockupy FFM: Fortgesetzter Ausnahmezustand
 

Blockupy FFM: Fortgesetzter Ausnahmezustand
 

Blockupy FFM: Fortgesetzter Ausnahmezustand
 

Blockupy FFM: Fortgesetzter Ausnahmezustand
 

Blockupy FFM: Fortgesetzter Ausnahmezustand
 

Blockupy FFM: Fortgesetzter Ausnahmezustand
 

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Blockupy FFM: Fortgesetzter Ausnahmezustand

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Blockupy FFM: Gehen Sie bitte weiter, es gibt nichts zu demonstrieren

 Verfaßt am 17.05.12 um 10:32 Uhr, von , Kategorien: Bilder, Blockupy , Tags: , , ,

Das Szenario wirkte teilweise absurd: Massive Polizeiaufgebote in Frankfurt, Personenkontrollen an Kreuzungen, gesperrte Straßen, eingeschränkter Nahverkehr, die Uni Bockenheim komplett geschlossen.
Dazwischen einige hundert Menschen, die so etwas wie eine Kundgebung versuchen. Der Versuch, sich das Grundrecht Versammlungsfreiheit zur√ľckzunehmen, sieht √ľber weite Strecken f√ľr Aussenstehende so aus, als ob sich bei sch√∂nem Wetter etwas mehr Leute als sonst an der Hauptwache treffen. Angesichts der Polizeipr√§senz sind viele Passanten sichtbar iritiert, der Vergleich mit Ru√üland wird √∂fters bem√ľht.

Nachdem das Bundesverfassungsgericht am Mittwoch die Verbote aller Demonstrationen in Frankfurt best√§tigt hatte, hat die Polizei angek√ľndigt, in Frankfurt keinerlei Versammlung zuzulassen und enststehende Versammlungen aufl√∂sen. Auch Spontananmeldungen werden nicht genehmigt. Diese Erfahrung mu√üte auch die Bundestagsabgeordnete Sabine Leidig (Die Linke) machen, als sie am Mittwoch abend direkt an der Hauptwache eine Versammlung anmelden wollte. Die Polizei war gut vorbereitet: Schon nach einer Stunde wurde die Verbotsverf√ľgung √ľberreicht. Nach einigen Stunden l√∂ste sich die Versammlung dann am Abend von alleine auf.

Die Gefahrenprognose der Stadt Frankfurt bewahrheitete sich gestern nicht. Bis auf einen B√∂llerknall, der auf Unmut der meisten Protestler stie√ü, blieb es ruhig. Die beispiellose Strategie der Stadt Frankfurt, √ľber Tage hinweg das Grundrecht auf Versammlungsfreiheit einzuschr√§nken, bleibt bestehen. Wie sich die Lage in den folgenden Tagen entwickeln wird, bleibt abzuwarten. Mehrere tausend Protestler aus ganz Europa haben sich angek√ľndigt. Die Polizei versucht zwar, Anreisende zur Umkehr zu bewegen. Ob sich aber tausende Kapitalismuskritiker einfach so nach Hause schicken lassen, kann zumindest bezweifelt werden.


Angst: bereits am morgen wurden Schaufenster verbarrikadiert, wie hier im Bankenviertel



Koordination: Am Vormittag tagte die Assamblea

Die Hauptwache von oben: Viel Polizei, kein Krawall



MdB Sabine Leidig versucht vergeblich, eine Versammlung anzumelden



Eindeutig: Der Unmut √ľber die Polizei war sp√ľrbar



Blockupy mal anders: Die Hauptwache war abgeriegelt



Währenddessen: Entspannte Feierabendstimmung unter den Protestlern



Bei der Polonäse wollte die Polizei dann doch nicht mitmachen...



...und beschränkte sich aufs Zusehen. Gegen Abend löste sich die Versammlung dann auf.


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S21: Tausende fordern "Baustopp f√ľr immer"

 Verfaßt am 09.07.11 um 20:15 Uhr, von , Kategorien: Bilder , Tags: , , ,
Am 09.07.2011 nahmen bei bestem Sommerwetter mehrere tausend Menschen an einer Kundgebung gegen das umstrittene St√§dtebauprojekt Stuttgart 21 teil. Die Veranstalter hatten als Motto eine Maximalforderung ausgegeben: ‚ÄěBaustopp f√ľr immer‚Äú. Die Polizei spricht von 7.000, die Veranstalter von 15.000 Teilnehmern. Die heutige Kundgebung war eine der letzten M√∂glichkeiten, den Protest vor dem Ergebnis des Stre√ütests noch einmal massenhaft auf die Stra√üe zu tragen. In den letzten Tagen war einiges ins Rollen geraten: Nach dem Vorpreschen der Bahn, der Stre√ütest w√§re bestanden, dem unreflektierten √úbernehmen dieser Behauptung durch zahlreiche Medien, den √Ąu√üerungen des Schlichters Heiner Gei√üler, der Bahnhof werde sowieso gebaut und Berichten √ľber Kostenmanipulationen der Bahn stand die erneute Kritik am geplanten Tiefbahnhof und am Stre√ütestverfahren im Mittelpunkt der Veranstaltung. F√ľr viele Gegner d√ľrfte die heutige Kundgebung auch nochmal eine Selbstvergewisserung gewesen sein ‚Äď die Protestbewegung zeigte sich heute, dass sie noch da ist. Brigitte Dahlbender, Sprecherin des Aktionsb√ľndnis gegen Stuttgart 21, fa√üte in ihrem Redebeitrag die Kernkritikpunkte der Gegner noch einmal zusammen. Dahlbender forderte die Bahn auf, die vollst√§ndigen Kosten auf den Tisch zu legen. Theaterregisseur Volker L√∂sch rief dazu auf, den Protest fortzusetzen - durch Fakten alleine werde sich S21 nicht verhindern lassen. L√∂sch kritisierte Heiner Gei√üler als nicht neutral und nannte ihn einen "M√§rchenerz√§hler". Im Anschlu√ü an die Kundgebung wurde eine Menschenkette um den Stuttgarter Hauptbahnhof gebildet. Wegen eines zeitgleich stattfindenden Kinder- und Jugendfestivals auf dem Schlo√üplatz hatten die Veranstalter auf einen Demonstrationszug durch die Stadt verzichtet. Die Veranstaltung verlief nach Polizeiangaben ohne Zwischenf√§lle.









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