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Schlagworte: demo

NPD-Demo in Frankfurt verhindert

Permalink | Verfaßt am 06.05.13 um 10:40 Uhr | Kategorien: Bilder | Schlagworte: , , , ,


Am Ersten Mai, dem Internationalen Kampftag der Arbeiterbewegung, wollte die NPD vor dem Sitz der Europäischen Zentralbank (EZB) in Frankfurt am Main gegen den Euro und "antideutsche Politik" demonstrieren. Das Motto dieser Demonstration lautete "Arbeit, Familie, Vaterland - Genug gezahlt - Wir sind nicht die Melkkuh Europas".
Die Stadt Frankfurt hatte zuvor versucht, die Demonstration zu verbieten, unterlag jedoch dem Verwaltungsgericht Frankfurt. Allerdings durfte die Demonstration nicht unmittelbar vor der EZB, sondern lediglich in deren Sicht- und Hörweite, in der Ferdinand-Happ-Straße nahe des Ostbahnhofs, stattfinden.
Die Polizei hatte schon am Tage vorher den Ostbahnhof, an dem die NPD-Demo starten sollte, massiv abgeriegelt. Dennoch gelang es laut Polizei 800 Protestlern, die Gleise vor dem Ostbahnhof zu besetzen. Ebenfalls laut Polizei weitere 1000 Personen blockierten die geplante Route der NPD. Die Räumung der Gleise zog sich bis in den Nachmittag herein. Bei der zweiten Räumungswelle dieser Blockade kam es laut Presseberichten zum Einsatz von Pfefferspray und Schlagstock.

Am Rande der Proteste wurden wiederholt Pressevertreter von der Polizei behindert. Ein Fotojournalist wurde trotz Presseausweis zur Durchsuchung und erkennungsdienstlichen Behandlung abgeführt und erhielt einen Platzverweis. Der Vorwurf gegen den Journalisten: Verstoß gegen das Vermummungsverbot - er hatte ein Multifunktionstuch ("Schlauchtuch") im Rucksack. Der ebenfalls mitgeführte Helm hingegen blieb ohne Beanstandung.

Die NPD unternahm in Hanau eine Spontandemonstration mit um die 150 Personen, die nach einiger Zeit von der Polizei aufgelöst wurde. Die Kundgebung in Frankfurt wurde daraufhin verboten wurde. In Frankfurt selbst waren nur um die zehn NPDler am Kundgebungsort erschienen. Die Blockade der NPD-Demonstration in Frankfurt verlief damit erfolgreich.
Ein breites Bündnis aus über hundert Organisationen hatte, genauso wie Antifaschisten, zum Protest gegen die Demo der NPD aufgerufen.

NPD-Demo in Frankfurt verhindert
Martialisch: Der Ostbahnhof war mit NATO-Draht abgesperrt

 

NPD-Demo in Frankfurt verhindert
No pasaran: Blockade auf den Gleisen

 

NPD-Demo in Frankfurt verhindert
Noch abwartend: Polizei auf den Gleisen

 

NPD-Demo in Frankfurt verhindert
Gegenüberstellung: Nach einiger Zeit...

 

NPD-Demo in Frankfurt verhindert
...verlegten sich Blockierer und Polizei aufs Abwarten.

 

NPD-Demo in Frankfurt verhindert
Besetzt: Um die 800 Protestler hatten die Gleise blockiert - der Zug mit den NPD-Anhängern konnte nicht einfahren.

 

NPD-Demo in Frankfurt verhindert
Pressearbeit: Ein Fotojournalist wird abgeführt

 

NPD-Demo in Frankfurt verhindert
Umstellt: Die Blockierer wurden eingekesselt und...

 

NPD-Demo in Frankfurt verhindert
mussten den Kessel einzeln zur Personalienfeststellung verlassen.

 

NPD-Demo in Frankfurt verhindert
Zuckerbrot: Wer freiwillig mitging, durfte auch mal lachen

 

NPD-Demo in Frankfurt verhindert
Peitsche: Beim Wegtragen ging es ruppiger zu.

 

NPD-Demo in Frankfurt verhindert
Fest verbunden: Viele Blockierer widersetzten sich der Räumung

 

NPD-Demo in Frankfurt verhindert
Wartezeit: Die Räumung zog sich bis in den Nachmittag hinein

 

NPD-Demo in Frankfurt verhindert
Weiter gehts: Nachdem die Blockaden aufgelöst waren...

 

NPD-Demo in Frankfurt verhindert
...fand eine abschleißende Demonstration statt

 

NPD-Demo in Frankfurt verhindert
Die Polizei folgte...

 

NPD-Demo in Frankfurt verhindert
...und filmte die Demonstration.

 

NPD-Demo in Frankfurt verhindert
Die Demoteilnehmer ließen sich ihre gute Laune nicht verderben - die Blockade war erfolgreich.

 
Ein kurzer Bericht findet sich auch bei den Kollegen von visual rebellion.

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Blockupy FFM: Über 20.000 friedlich gegen Finanzkrisenpolitik

Permalink | Verfaßt am 20.05.12 um 20:46 Uhr | Kategorien: Bilder | Schlagworte: , , ,

Blockupy FFM: Über 20.000 gegen Finanzkrisenpolitik



Am Samstag, 19.05.2012 fand in Frankfurt die einzige Demonstration statt, die nicht vom dreitägigen Komplettverbot aller Demonstrationen betroffen war. Weit über 20000 Menschen aus ganz Europa demonstrierten gegen die Finanzkrisenpolitik von Europäischer Zentralbank, Internationalem Währungsfonds und EU-Komission.

Auch am heutigen Tage blieb es weitgehend friedlich. Die Polizei führt dies auf ihr "souveränes und gelassenes Verhalten" zurück und spricht von "laufenden kleineren und größeren Provokationen durch Versammlungsteilnehmer". Laut Polizeipressemitteilung kam es zu am Untermainkai zu "einzelnen Gewalttätigkeiten gegen Berliner Polizeibeamte", was aber "ohne den Einsatz von Hilfsmitteln" beendet werden konnte. An dieser Stelle, an der sich die Straße verengte, konnte man sich des Eindrucks nicht erwehren, dass die Berliner Kräfte es nicht gerade auf Deeskalation angelegt hatten. So wurden Plakate von Versammlungsteilnehmern heruntergeschlagen. Besonnene Demoteilnehmer stellten sich daraufhin zwischen Polizei und aufgebrachte Demonstranten. Die Teilnehmer der Demonstration mögen das Verhalten der Polizei ebenso als laufende kleinere und größere Provokation empfunden haben.

Weiterhin wurde laut Polizei "ein Polizeibeamter von einem geworfenen Stein an der Schulter, ein zweiter [...] mit einer Leuchtspurkugel getroffen." Insgesamt zeigte sich die Polizei "mehr als zufrieden mit dem Verlauf der Versammlung", die angesichts der Masse der Menschen, der verschiedenen Gruppen und der Empörung über die vergangenen Tage erstaunlich besonnen, entspannt und friedlich ablief - so mancher rechnete mit Ausschreitungen.

Am Abend war klar: Die herbeigeschrieenen, -geschriebenen und von manch einem wohl auch herbeigesehnten Gewaltexzesse in Frankfurt blieben aus. Ob das lediglich auf das "Einsatz- und Kräftekonzept" der Polizei zurückzuführen ist, darf stark bezweifelt werden.

Was bleibt, ist der bittere Nachgeschmack eines Verbotsexzess' der Behörden, das gerichtlich bestätigt wurde und der die Stadt Frankfurt, das sich mit der Paulskirche als "Wiege der deutschen Demokratie" bewirbt, über Tage hinweg in einen grundrechtsfreien Ausnahmezustand versetzte. Ein politisches Nachspiel wird dies leider kaum haben - die Verantwortlichen werden es verstehen, sich als Retter der öffentlichen Ordnung und Sicherheit zu feiern.

Weitaus weitreichende Folgen der vergangenen Tage werden aber eine Stärkung der außerparlamentarischen Opposition sein. Beim nächsten Mal werden auch die, die sich am Samstag ins Bockshorn jagen ließen, dabei sein.

Blockupy FFM: Über 20.000 gegen Finanzkrisenpolitik
Mehrere zehntausend Menschen gingen auf die Straße


Blockupy FFM: Über 20.000 gegen Finanzkrisenpolitik
Verschiedenste Forderungen wurden vorgebracht...


Blockupy FFM: Über 20.000 gegen Finanzkrisenpolitik
...immer wieder wurde das Recht auf Versammlungsfreiheit thematisiert.


Blockupy FFM: Über 20.000 gegen Finanzkrisenpolitik
Auf Wiedersehen: Polizei verläßt Demozug


Blockupy FFM: Über 20.000 gegen Finanzkrisenpolitik
Mehrere zehntausend Menschen gingen auf die Straße


Blockupy FFM: Über 20.000 gegen Finanzkrisenpolitik
Immer wieder bewegte sich die Polizei inmitten des Demozuges - zum Unmut der Teilnehmer


Blockupy FFM: Über 20.000 gegen Finanzkrisenpolitik
"Stutzt den Banken die Flügel"


Blockupy FFM: Über 20.000 gegen Finanzkrisenpolitik
"Die blockieren sich ja selbst!"


Blockupy FFM: Über 20.000 gegen Finanzkrisenpolitik
Im Fokus der Kritik: Der EU-Fiskalpakt


Blockupy FFM: Über 20.000 gegen Finanzkrisenpolitik
Im Demozug waren unterschiedlichste Gruppen...


Blockupy FFM: Über 20.000 gegen Finanzkrisenpolitik
...aus ganz Europa vertreten


Blockupy FFM: Über 20.000 gegen Finanzkrisenpolitik
Auch die Anonymous-Maske war erwartungsgemäß zu sehen


Blockupy FFM: Über 20.000 gegen Finanzkrisenpolitik
Im Bankenviertel waren Gebäude mit Bauzäunen abgesperrt


Blockupy FFM: Über 20.000 gegen Finanzkrisenpolitik
"Schwarzer Block"


Blockupy FFM: Über 20.000 gegen Finanzkrisenpolitik
Teile der Demonstration wurden massiv von Polizei begleitet


Blockupy FFM: Über 20.000 gegen Finanzkrisenpolitik
Die Stimmung blieb aber zum Großteil friedlich. von liebevoller Revolution bis...


Blockupy FFM: Über 20.000 gegen Finanzkrisenpolitik
..."strong against capitalism".


Blockupy FFM: Über 20.000 gegen Finanzkrisenpolitik
Immer wieder kam es zu Diskussionen mit Polizeibeamten.


Blockupy FFM: Über 20.000 gegen Finanzkrisenpolitik
Feierabend, auch für die Polizei


Blockupy FFM: Über 20.000 gegen Finanzkrisenpolitik
Weder Räumpanzer noch Wasserwerfer kamen zum Einsatz


Blockupy FFM: Über 20.000 gegen Finanzkrisenpolitik
Absperrungen erinnerten noch an die vergangegen Tage...


Blockupy FFM: Über 20.000 gegen Finanzkrisenpolitik
...ansonsten herrschte in den umliegenden Straßen entspannte Feierabendstimmung.


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Blockupy FFM: Friedlicher Freitag vor der Großdemo

Permalink | Verfaßt am 19.05.12 um 11:44 Uhr | Kategorien: Bilder, Blockupy | Schlagworte: , , ,
Blockupy FFM: Friedlicher Freitag vor der Großdemo

Der dritte Tag der Europäischen Aktionstage in Frankfurt war weiterhin von starker Polizeipräsenz geprägt. Die Demonstranten zogen in zahlreichen Kleingruppen durch die Stadt und vor allem um die EZB. Immer wieder wurden Gruppen gekesselt. Nach Polizeiangaben wurden an diesem Tag um die 400 Personen in Gewahrsam genommen. Sie sind mittlerweile alle wieder entlassen. Entgegen Berichte in den "Leitmedien" kam am Mittwoch kein Wasserwerfer zum Einsatz. Der Wasserwerfer wurde lediglich durch die Stadt gefahren, woraus sich dann in Stiller-Post-Manier beispielsweise ein "Polizei löst Protestzüge in Frankfurt mit Wasserwerfern auf" auf ZEIT online entwickelte. Laut Polizeibericht blieb es aber auch am Mittwoch friedlich. Damit hat sich heute die Gefahrenprognose, auf die sich das Verbot der Stadt Frankfurt über alle Versammlungen außer der am heutigen Samstag bezog, erneut nicht bewahrheitet.
AHeute, am Samstag, findet die einzige genehmigte Demonstration, zu der mehrere zehntausend Menschen aus ganz Europa erwartet werden, statt. Von Seiten der sicherheitsbehörden werden zweitausend gewaltbereite Demonstranten erwartet. Der Samstag wird damit zur Nagelprobe der Proteste: Bleibt die Demonstration auch heute friedlich, so würden die Polizeimaßnahmen endgültig ad absurdum geführt.

Blockupy FFM: Friedlicher Freitag vor der Großdemo
Unsanft: Ein Demonstrant, der eine Polizeikette durchbrochen hat, wird gestoppt


Blockupy FFM: Friedlicher Freitag vor der Großdemo
Polizei formiert sich


Blockupy FFM: Friedlicher Freitag vor der Großdemo
Eingekesselt: Ähnlich wie hier sah es an einiegn Stellen im Stadtgebiet aus


Blockupy FFM: Friedlicher Freitag vor der Großdemo
Sitzblockade vor einer Polizeikette im Bankenviertel


Blockupy FFM: Friedlicher Freitag vor der Großdemo
Ein Räumungsversuch der Polizei...


Blockupy FFM: Friedlicher Freitag vor der Großdemo
...wurde abgebrochen.


Blockupy FFM: Friedlicher Freitag vor der Großdemo
Jemand brachte Gebäck vorbei...


Blockupy FFM: Friedlicher Freitag vor der Großdemo
...die Demonstranten ließen es sich schmecken.


Blockupy FFM: Friedlicher Freitag vor der Großdemo
Am Ende zog sich die Polizei wieder zurück.


Blockupy FFM: Friedlicher Freitag vor der Großdemo
Wasserwerfer vor der EZB: Entgegen anderslautender Berichte wurden keine Wasserwerfer gegen Demonstranten eingesetzt


Blockupy FFM: Friedlicher Freitag vor der Großdemo
So wie hier sah es am Freitag an einigen Stellen in Frankfurt aus


Blockupy FFM: Friedlicher Freitag vor der Großdemo
Fast menschenleer: Teile der Innenstadt waren komplett gesperrt


Blockupy FFM: Friedlicher Freitag vor der Großdemo
Spontan: Aktivisten machen am Eisernen Steg auf ihre Anliegen aufmerksam


Blockupy FFM: Friedlicher Freitag vor der Großdemo
Verspielt: Aktivist vertreibt sich die Zeit in einem Kessel


Blockupy FFM: Friedlicher Freitag vor der GroßdemoDurchsucht: Viele Demonstranten erhielten Platzverweise
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2 Kommentare

Kommentar von: aka [Besucher]
*****
akaes lebe wiederstand für alle zeiten
19.05.12 @ 14:35
Kommentar von: fred [Besucher]
*****
fredwillkomen 1984!
und alle dachten so eine faschistise sozialistische polizei diktatur könne es nur in england und den usa geben!!!
20.05.12 @ 15:07

Blockupy FFM: Fortgesetzter Ausnahmezustand

Permalink | Verfaßt am 18.05.12 um 07:08 Uhr | Kategorien: Bilder, Blockupy | Schlagworte: , , ,


Blockupy FFM: Fortgesetzter Ausnahmezustand
 
Auch am Donnerstag demonstrierten in Frankfurt mehrere hundert Menschen trotz Verbots gegen die krisenpolitik von EU-Kommission, Europäischer Zentralbank und dem Internationalen Währungsfonds auf die Straße. Um die 700 Personen versammelten sich auf dem Paulsplatz und dem Römer. Die Polzei, die wie am Mittwoch mit massiven Kräften vor Ort war, ließ die Protestler zunächst gewähren, erhöhte im Laufe des Vormittags den Druck aber zunehmend.
Paulsplatz und Römer wurden von der Polizei abgeriegelt und voneinander getrennt. Die anfängliche Volksfeststimmung wandelte sich zunehmend in Richtung Entschlossenheit, die Lage blieb aber friedlich. Nachdem die Polizei mehrmals die Demonstranten aufgefordert hatte, die Versammlungen aufzulösen, wurden Paulsplatz und Römer schließlich geräumt. Dabei kam es zu unschönen Szenen: Viele Demonstranten wollten nicht freiwillig gehen und hatten sich untergehakt. Die Polizei ging daraufhin mit unmittelbarem Zwang gegen die Protestler vor.

Die kapitalismuskritischen Proteste wandeln sich zunehmends in einen Protest um das Grundrecht auf Versammlungsfreiheit. Gleichzeitig ist in Frankfurt ein Klima des Ausnahmezustand entstanden. Die Gefahrenprognose der Stadtverwaltung, nach der Frankfurt von einer Welle der Gewalt überrolt würde, hat sich auch gestern nicht bewahrheitet. Um so mehr stellt sich die Frage, ob die massive Einschränkung des Grundrechts auf Versammlungsfreiheit und das Errichten eines Ausnahmezustandes in Frankfurt überhaupt zu rechtfertigen ist.

Die Proteste blieben trotz der harten Maßnahmen der Polizeikräfte ruhig. Auch die Polizei Frankfurt sprach von einem "insgesamt friedlichen Einsatztag" und attestierte sich gleichzeitig, "mit Ruhe und Besonnenheit" und "auf Deeskalation ausgerichtet" zu handeln. Mit steigendem Druck dürfte sich aber auch bei vielen Leuten eine Mischung aus Ohnmacht und Wut aufbauen. Es bleibt zu hoffen, dass die friedliche Mehrheit in der Protestbewegung weiterhin die Oberhand behält, auch wenn zu erwarten ist, dass die Maßnahmen der Polizei noch härter werden.

Angesichts der Räumung ist die Bildstrecke heute einmal etwas länger. Auf Bildunterschriften wird verzichtet, die Bilder stehen für sich.

Blockupy FFM: Fortgesetzter Ausnahmezustand
 

Blockupy FFM: Fortgesetzter Ausnahmezustand
 

Blockupy FFM: Fortgesetzter Ausnahmezustand
 

Blockupy FFM: Fortgesetzter Ausnahmezustand
Blockupy FFM: Fortgesetzter Ausnahmezustand
 

Blockupy FFM: Fortgesetzter Ausnahmezustand
 

Blockupy FFM: Fortgesetzter Ausnahmezustand
Blockupy FFM: Fortgesetzter Ausnahmezustand
 

Blockupy FFM: Fortgesetzter Ausnahmezustand
 

Blockupy FFM: Fortgesetzter Ausnahmezustand
 

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Kommentar von: Berthild Lorenz [Besucher]
Berthild LorenzPuh, wer wird weshalb Polizist?
Das ist die Frage, die mich schon lange beschäftigt!
Erwerbsarbeit, damit das HERRSCHT, was EINIGE Ordnung nennen?
Ob wohl ein paar von euch nachdenklich werden, wenn ihr die Bilder seht, wenn ihr euch und euren Kolleg_innen in die Gesichter seht, wenn ihr seht, wie GEWALT_AUSÜBEND sie agieren?
Ja, ich meine EUCH, POLIZIST_INNEN!
Wart ihr eigentlich alle Krippenkinder, dass ihr meint, so um euren Platz in dem bisschen Lebenszeit, das jeder Mensch nur hat, kämpfen müssen?
Könnt ihr wirklich nur GEHORSAM sein, dem der euch BEFIEHLT? Was ist mit eurem Gewissen?
Was wäre, wenn deine Zwillingsschwester da säße, was wäre, wenn dein Geliebter da säße? Was wäre, wenn du da sitzen möchtest und dich nicht traust, aus Angst vor dem Verlust deiner Einkommenstätigkeit? "Was du nicht willst, das dir die Menschen tun, das tu du ihnen auch nicht!"
Es begann schon mehrmals damit, dass Befehle befolgt wurden UND? Noch mehr Leben kaputtmachen? Könnt ihr nachts ruhig schlafen? Ihr MACHT zuerst euer Leben kaputt, seid ihr euch nicht mehr wert? Hätten eure Mütter gewusst, dass ihr später mal so auftretet, hätten sie euch dann geboren?
Will nicht jede Mutter, dass das Leiden auf der Welt beendet wird? Wollt ihr das nicht? Ich könnte es nicht glauben!
Das bisschen Lebenszeit, das JEDER MENSCH nur hat, das mit einem friedvollen Miteinader gestalten, damit es endlich allen Menschen weltweit gut geht, das ist unser aller Aufgabe! Gebt die Gewalt weg, bitte!
Herzliche Grüße aus Berlin,
Berthild Lorenz
Mutter & Mediatorin
18.05.12 @ 23:19
Kommentar von: Wolf [Besucher]
*****
WolfGeniale Bilder, Leute!
Es tut mir jetzt fast schon weh, dass ich nicht dabei war und keine Prügel oder Schikanen von den Verhütern des GGesetzes erhalten habe. O yeah!
18.05.12 @ 23:26
Kommentar von: Peter Gruber [Besucher]
*****
Peter GruberWen das alles nicht allmählich nachdenklich stimmt, dem fehlt vermutlich der Apparat dazu.
18.05.12 @ 23:37
Kommentar von: aa [Besucher] E-Mail
*****
aageniale
19.05.12 @ 06:45
Kommentar von: altautonomer [Besucher]
*****
altautonomerWas auf den Bildern zu sehen ist, heißt im offiziellen Jargon "Ausübung unmittelbaren Zwanges bei Gefahr im Verzuge durch dafür besonders geschulte Vollzugskräfte unter Wahrung der Verhältnismäßigkeit der Mittel".

Oder einfach gesagt für Berthild: Typen, die sich schon immer im Rudel agierend leidenschaftlich an Schwächeren vergriffen haben, zieht dieser Beruf an.
19.05.12 @ 08:33
Kommentar von: Winfried S. [Besucher]
*****
Winfried S.Ich sehe die Bilder, ob hier oder im Fernsehen, mit Schrecken und denke mir nur: Wohin haben die Finanzjongleure unseren Rechtsstaat getrieben, dass selbst hier bei uns, Grundrechte mit Polizeistiefeln getreten werden.

Und ja, ich schäme mich ein bisschen nicht dabei zu sein! Ich gehöre auch zu denen, die viel zu sehr in ihrem Alltag eingebunden sind und sich nicht aufraffen können, um friedlich für meine Grundrechte einzustehen.

Ich zolle allen Respekt, die dieses Wochenende in Frankfurt unsere Grundrechte verteidigen!
19.05.12 @ 09:26
Kommentar von: Karin Kabas [Besucher]
*****
Karin KabasUnglaublich was aus unserem Staat geworden ist !!!
19.05.12 @ 10:35
Kommentar von: Peter Waffel [Besucher]
***--
Peter WaffelAlso ich sehe hier nichts ungewöhnliches für eine Demostration.
Die Demo ist irgendwann vorbei und die Polizei trägt Demonstranten vom Platz die eine Sitzblockade machen.

Alles halb so wild.
19.05.12 @ 13:40
Kommentar von: webwatcher [Besucher]
****-
webwatcher@Peter Waffel:
ich habe manche szenen live erlebt und war von donnerstag bis einschliesslich samstag im dauereinsatz. von daher nehme ich mir jetzt mal das recht raus, ihren einwand scharf zurückzuweisen! denn was in frankfurt dieser tage geschehen ist, war absolut nicht verhältnismässig. das haben mir viele die über mehrere jahrzehnte demoerfahrung verfügen, bestätigt und ich sehe es genauso.
dieser staat ist auf dem weg hin zu einem unrechtsstaat, weil seit ein paar tagen offensichtlich grundrechte eingeschränkt werden können – und zwar von höchstrichterlicher seite aus! es sind deshalb nicht (allein) die polizisten zu weit gegangen, sondern die richter, die den rechtsstaat und die freitheitlich-demokratische-grundordnung zu schützen verpflichtet sind. dazu gehört auch artikel 8 grundgesetz, versammlungsfreiheit.
bitte überdenken sie ihre einschätzung! danke.
mfg, webwatcher
20.05.12 @ 22:00
Kommentar von: bloggy [Besucher]
bloggyIch wette, dass die meisten Blockupy-Anhänger sogar noch ein Bankkonto bei der Commerzbank / Deutsche Bank / etc. haben.

So kurzdenkig sind diese Deppen überall geworden.

Dabei hat der Konsument die grösste Macht: wenn niemand mehr mit Aktien handeln würde und auch kein Bankkonto mehr hat, brechen die Banken automatisch zusammen. Aber so intelligent ist eben niemand mehr auf dieser Welt…
21.05.12 @ 12:47
Kommentar von: für Gut Empfunden [Besucher]
*****
für Gut Empfunden...the dark side of the force.


großen Respekt an alle Teilnhemer!
27.05.12 @ 09:47
Kommentar von: horsti [Besucher]
*----
horsti@bloggy Das halte ich aber für eine unüberlegte Unterstellung. Ich bezweifle, das jemand in meinem Bekanntenkreis Aktien hat und viele haben ihre Bank bewußt gewählt.
27.05.12 @ 11:09
Kommentar von: Sami Cojack [Besucher]
****-
Sami CojackWir brauchen eine gegen Macht , eine Macht die gegen die Polizei agieren kann , die die Bürger vor der Polizei schützt ! Eine die direkt von uns bezahlt wird und nicht durch umwege. Nur dann wissen diese Leute wer ihr Geldgeber ist. 1.3.1.2 !
29.05.12 @ 12:14
Kommentar von: löwenzahn [Besucher]
*****
löwenzahninzwischen 66 + rentner - 68 auch in frankfurt bei anti-springer blockade
vom wasserwerfer weggespült denke ich - diese gewalt von polizei +
"rechtsstaat" hat eine noch gemeinere qualität als damals

[...] [Editiert. Bitte diskutieren Sie sachlich. pgs]

ich schäme mich dafür
nicht mehr dabeigewesen zu sein - aber schon vom betrachten der fotos
wird mir schlecht.
01.06.12 @ 17:33

Blockupy FFM: Gehen Sie bitte weiter, es gibt nichts zu demonstrieren

Permalink | Verfaßt am 17.05.12 um 10:32 Uhr | Kategorien: Bilder, Blockupy | Schlagworte: , , ,

Das Szenario wirkte teilweise absurd: Massive Polizeiaufgebote in Frankfurt, Personenkontrollen an Kreuzungen, gesperrte Straßen, eingeschränkter Nahverkehr, die Uni Bockenheim komplett geschlossen.
Dazwischen einige hundert Menschen, die so etwas wie eine Kundgebung versuchen. Der Versuch, sich das Grundrecht Versammlungsfreiheit zurückzunehmen, sieht über weite Strecken für Aussenstehende so aus, als ob sich bei schönem Wetter etwas mehr Leute als sonst an der Hauptwache treffen. Angesichts der Polizeipräsenz sind viele Passanten sichtbar iritiert, der Vergleich mit Rußland wird öfters bemüht.

Nachdem das Bundesverfassungsgericht am Mittwoch die Verbote aller Demonstrationen in Frankfurt bestätigt hatte, hat die Polizei angekündigt, in Frankfurt keinerlei Versammlung zuzulassen und enststehende Versammlungen auflösen. Auch Spontananmeldungen werden nicht genehmigt. Diese Erfahrung mußte auch die Bundestagsabgeordnete Sabine Leidig (Die Linke) machen, als sie am Mittwoch abend direkt an der Hauptwache eine Versammlung anmelden wollte. Die Polizei war gut vorbereitet: Schon nach einer Stunde wurde die Verbotsverfügung überreicht. Nach einigen Stunden löste sich die Versammlung dann am Abend von alleine auf.

Die Gefahrenprognose der Stadt Frankfurt bewahrheitete sich gestern nicht. Bis auf einen Böllerknall, der auf Unmut der meisten Protestler stieß, blieb es ruhig. Die beispiellose Strategie der Stadt Frankfurt, über Tage hinweg das Grundrecht auf Versammlungsfreiheit einzuschränken, bleibt bestehen. Wie sich die Lage in den folgenden Tagen entwickeln wird, bleibt abzuwarten. Mehrere tausend Protestler aus ganz Europa haben sich angekündigt. Die Polizei versucht zwar, Anreisende zur Umkehr zu bewegen. Ob sich aber tausende Kapitalismuskritiker einfach so nach Hause schicken lassen, kann zumindest bezweifelt werden.


Angst: bereits am morgen wurden Schaufenster verbarrikadiert, wie hier im Bankenviertel



Koordination: Am Vormittag tagte die Assamblea

Die Hauptwache von oben: Viel Polizei, kein Krawall



MdB Sabine Leidig versucht vergeblich, eine Versammlung anzumelden



Eindeutig: Der Unmut über die Polizei war spürbar



Blockupy mal anders: Die Hauptwache war abgeriegelt



Währenddessen: Entspannte Feierabendstimmung unter den Protestlern



Bei der Polonäse wollte die Polizei dann doch nicht mitmachen...



...und beschränkte sich aufs Zusehen. Gegen Abend löste sich die Versammlung dann auf.


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Kommentar von: Oeconomicus [Besucher]
OeconomicusWer in der Demokratie schläft, wacht in der Diktatur wieder auf!

… und noch eine persönliche Bemerkung an die Stadtverordneten im Frankfurter Römer:

Was immer Sie tun oder entscheiden … tun Sie dies im Sinne der Menschen … sonst wird man Sie bald als symbolischen Teil von Pjöngjang wahrnehmen!

http://fortunanetz-forum.xobor.de/t83f2-Deutschland-und-die-Finanzmaerkte.html#msg731
19.05.12 @ 10:00

Stuttgart: 112. Montagsdemo gegen S21

Permalink | Verfaßt am 21.02.12 um 10:00 Uhr | Kategorien: Bilder, Stuttgart 21 | Schlagworte: , , , ,
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S21: Tausende fordern "Baustopp für immer"

Permalink | Verfaßt am 09.07.11 um 20:15 Uhr | Kategorien: Bilder | Schlagworte: , , ,

Am 09.07.2011 nahmen bei bestem Sommerwetter mehrere tausend Menschen an einer Kundgebung gegen das umstrittene Städtebauprojekt Stuttgart 21 teil. Die Veranstalter hatten als Motto eine Maximalforderung ausgegeben: „Baustopp für immer“. Die Polizei spricht von 7.000, die Veranstalter von 15.000 Teilnehmern.
Die heutige Kundgebung war eine der letzten Möglichkeiten, den Protest vor dem Ergebnis des Streßtests noch einmal massenhaft auf die Straße zu tragen. In den letzten Tagen war einiges ins Rollen geraten: Nach dem Vorpreschen der Bahn, der Streßtest wäre bestanden, dem unreflektierten Übernehmen dieser Behauptung durch zahlreiche Medien, den Äußerungen des Schlichters Heiner Geißler, der Bahnhof werde sowieso gebaut und Berichten über Kostenmanipulationen der Bahn stand die erneute Kritik am geplanten Tiefbahnhof und am Streßtestverfahren im Mittelpunkt der Veranstaltung. Für viele Gegner dürfte die heutige Kundgebung auch nochmal eine Selbstvergewisserung gewesen sein – die Protestbewegung zeigte sich heute, dass sie noch da ist.
Brigitte Dahlbender, Sprecherin des Aktionsbündnis gegen Stuttgart 21, faßte in ihrem Redebeitrag die Kernkritikpunkte der Gegner noch einmal zusammen. Dahlbender forderte die Bahn auf, die vollständigen Kosten auf den Tisch zu legen.
Theaterregisseur Volker Lösch rief dazu auf, den Protest fortzusetzen - durch Fakten alleine werde sich S21 nicht verhindern lassen. Lösch kritisierte Heiner Geißler als nicht neutral und nannte ihn einen "Märchenerzähler".
Im Anschluß an die Kundgebung wurde eine Menschenkette um den Stuttgarter Hauptbahnhof gebildet. Wegen eines zeitgleich stattfindenden Kinder- und Jugendfestivals auf dem Schloßplatz hatten die Veranstalter auf einen Demonstrationszug durch die Stadt verzichtet. Die Veranstaltung verlief nach Polizeiangaben ohne Zwischenfälle.










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