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Tag: "frankfurt"

Blockupy Frankfurt: Protest gegen Polizeiaktion

 Verfaßt am 10.06.13 um 17:38 Uhr, von , Kategorien: Bilder, Blockupy , Tags: , , ,

Eine Woche nach dem hoch umstrittenen Polizeieinsatz gegen die Blockupy-Proteste haben um die 8.000 Menschen gegen Polizeiwillk√ľr und -Gewalkt demonstriert. Damit folgten weit mehr Menschen dem Aufruf - der Veranstalter hatte lediglich mit dreihundert Teilnehmern gerechnet. Die Proteste thematisierten auch die aktuellen Ereignisse um die t√ľrkische Takism-Bewegung. Die Polizei hielt sich merklich zur√ľck, √ľber weite Strecken war nur sp√§rliche Polizeibegleitung vorhanden. Die Demonstration, die der Route der gewaltsam aufgel√∂sten Demonstration von vor einer Woche folgte, verlief friedlich.

Blockupy Frankfurt - Protest gegen Polizeiaktion


Blockupy Frankfurt - Protest gegen Polizeiaktion


Blockupy Frankfurt - Protest gegen Polizeiaktion


Blockupy Frankfurt - Protest gegen Polizeiaktion


Blockupy Frankfurt - Protest gegen Polizeiaktion


Blockupy Frankfurt - Protest gegen Polizeiaktion


Blockupy Frankfurt - Protest gegen Polizeiaktion


Blockupy Frankfurt - Protest gegen Polizeiaktion


Blockupy Frankfurt - Protest gegen Polizeiaktion


Blockupy Frankfurt - Protest gegen Polizeiaktion


Blockupy Frankfurt - Protest gegen Polizeiaktion


Blockupy Frankfurt - Protest gegen Polizeiaktion


Blockupy Frankfurt - Protest gegen Polizeiaktion


Blockupy Frankfurt - Protest gegen Polizeiaktion


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Blockupy Frankfurt: Am Rande des Rechtsstaats?

 Verfaßt am 07.06.13 um 16:00 Uhr, von , Kategorien: Bilder, Blockupy , Tags: , , ,


Am 01.06, Tag zwei der Europ√§ischen Tage des Protests gegen das Krisenregime der Europ√§ischen Union in Frankfurt fand die Abschlu√üdemonstration mit mehreren tausend Teilnehmern statt. Die Polizei spricht von 7.000 Personen, die Frankfurter Rundschau berichtet von 10.000, die Veranstalter sch√§tzen 20.000. Schon im Vorfeld hatte es Auseinandersetzungen √ľber die Route gegeben. Die Stadt Frankfurt wollte die Demonstration nicht an der EZB vorbeilaufen lassen. Der hessische Verwaltungsgerichtshof hatte am 29.05. die von Blockupy geplante Route letztendlich aber best√§tigt.
Bis zur EZB sollte die Demonstration aber gar nicht kommen. Schon nach knapp einem Kilometer trennte die Polizei mit starken Kr√§ften den vorderen Teil der Demo, den antikapitalistischen Block, an einer strategisch g√ľnstig gelegenen Stelle, vom Rest der nachfolgenden Demo. Nach Polizeiangaben 900 Personen wurden eingekesselt. Vorausgegangen waren Bengalow√ľrfe aus den Reihen des antikapitalistischen Blocks. Entgegen des Kalk√ľls der Polizei zogen die nachfolgenden tausende Demonstranten nicht ohne die Eingeschlossenen weiter, sondern solidarisierten sich √ľber Stunden mit den Gefangenen.

Die eingeschlossenen Demonstranten wurden √ľber acht Stunden festgehalten. Erst nach drei Stunden wurden zwei Toiletten zur Verf√ľgung gestellt, Wasser wurde nicht bereitgestellt. Anwohner lie√üen an Seilen Eimer mit Wasser zu den Gekesselten herunter. Die Polizei forderte die Demonstranten mehrfach auf, einzeln zur Personalienfeststellung aus der Demo zu kommen. Als die Eingeschlossenen dieser Aufforderung nicht nachkamen, begann die Polizei, mit starken Kr√§ften jede einzelne Person aus der Demo zu ziehen. Vorausgegangene Verhandlungen zwischen Demoleitung und Polizei bleiben erfolglos. Auch anwesende Parlamentarier konnten nicht vermitteln.

Bei der R√§umung ging die Polizei mit gro√üer H√§rte vor. Schon zuvor hatte die Polizei immer wieder von Schlagstock und Pfefferspray Gebrauch gemacht. Wer sofort signalisierte, freiwilig zur Personalienfeststellung mitzugehen, und zuf√§llig an Beamte geriet, die besonnen waren, hatte noch Gl√ľck. Wer sich nur ansatzweise widersetzte, wurde unter Anwendung von unmittelbarem Zwang "herausgeholt". In der Praxis waren dies Faustschl√§ge ins Gesicht, Fu√ütritte, Schl√§ge mit dem Schlagstock, Schmerzgriffe - die mittlerweile √∂ffentlich gemachten Berichte sprechen f√ľr sich (GEW-Landesvorsitzender Opfer von Blockupy-Polizeigewalt, Labournet: So war es nicht, Stellungnahme der Demosanit√§ter_innen, Die Welt: Waren wir auf der selben veranstaltung?, FAZ: Regenschirme sind keine Vermummung).
Selbst Mitglieder der Frankfurter BFE (Beweissicherungs- und Festnahmeeinheit; Spezialeinheit der Polizei) sollen laut Frankfurter Rundschau den Einsatz nach einem Bericht der Frankfurter Rundschau scharf kritisiert haben. Einem anderen Bericht zufolge sollen sich Polizisten w√§hrend des Einsatzes entschuldigt haben. W√§hrend der R√§umung waren Polizisten zu beobachten, die hemmungslose Kollegen zur√ľckhielten.

"Das war doch geplant!" Was vor Ort immer wieder geäußert wurde, scheint sich im Nachhinein zu bestätigen. Selbst die nicht als polizeikritisch bekannte BILD berichtete, dass der Einsatz vorausgeplant war. Die Frankfurter Rundschau spricht gar von der "gefährlichen Macht der Polizei".

Wenn, und darauf deutet einiges hin, die Polizeiaktion Kalk√ľl war, dann hatte das mit Rechtsstaat nichts mehr zu tun. Nachdem in Frankfurt bereits im Vorjahr Grundrechte bereits massiv und brutal eingeschr√§nkt worden waren, muss man sich fragen, ob ein R√ľckfall in vergangen geglaubte Zeiten des vorigen Jahrhunderts bevorsteht. Den politischen Verantwortlichen freilich wird's egal sein. Sie werden vermutlich schulterzuckend zum Tagesgesch√§ft √ľbergehen - Willk√ľr, Gewalt und Repression haben ja nur den P√∂bel getroffen. Rechtsstaatlichkeit freilich ist etwas anderes.


Auftaktkundgebung der Demo. Der Demonstrationszug...



...setzte sich in Bewegung. Doch schon nach knapp einem Kilometer...



...stoppte die Polizei den Zug.



Vorausgegangen waren Bengalow√ľrfe.



Unmi√üverst√§ndlich: F√ľr die Demo war Schlu√ü.


Farbbeutelwurf gegen die Polizei.



Starkte Polizeikräfte trennten den antikapitalistischen Block vom Rest der Demonstration ab.



Erst nach drei Stunden Kessel wurden zwei Toiletten zur Verf√ľgung gestellt.



Wasser wurde nichtbereitgehalten, Versorger von au√üen nicht in den Kessel gelassen. Solidarische Anwohner unterst√ľtzten die Eingeschlossenen.



Demonstrative Gelassenheit konnte nicht √ľber die Anspannung, Wut und Angst unter den Eingeschlossenen hinwegt√§uschen.



Immer wieder kam es zu Verletzungen durch Pfefferspray.



Die Demonstranten widersetzten sich buchstäblich.



Kurz vor sechs Uhr abends begann die Räumung.



Verhandlungen zwischen polizei und Parlamentariern, hier MdL Janine Wissler, blieben erfolglos.



Viele Protestler entschieden sich zum aktiven Widerstand...



... gegen die in die Menge dr√ľckenden Polizeiketten.



Ob lautstark...



...oder schweigend...



...am Ende gab es kein Entrinnen.



Vielen war die Ersch√ľtterung √ľber das Vorgehen der Polizeikr√§fte anzusehen.























Kurzes Aufflackern der Freude: Mehrere Demonstrationsz√ľge vereinigten sich nach der R√§umung und dem Abzug der Polizei.



Was vom Tage √ľbrig blieb...



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Blockupy Frankfurt: Blockade, Aktion, Demonstration

 Verfaßt am 06.06.13 um 13:00 Uhr, von , Kategorien: Bilder, Blockupy , Tags: , , ,

F√ľr den 31. Mai und 1.Juni 2013 rief Blockupy zu europ√§ischen Tagen des Protestes in Frankfurt am Main gegen das Krisenregime der Europ√§ischen Union auf. Am Sitz der Europ√§ischen Zentralbank (EZB) und vieler deutscher Banken und Konzerne sollte der Widerstand durch die Blockade der EZB und zahlreiche andere Aktionen auf die Stra√üe getragen werden.

Am Freitag, dem ersten Tag der Proteste, blockierten mehrere tausend Menschen ‚Äď die Organisatoren sprechen von 3000 - die Europ√§ische Zentralbank in Frankfurt. An dern Absperrungen kam es zu Rangeleien, als Protestler versuchten, die Gitter zu √ľberwinden. Die Polizei setzte Pfefferspray und Schlags√∂cke ein. Abgesehen davon bleib die Situation friedlich.
Nach der Blockade der EZB fanden in der Innenstadt weitere Aktionen der Protestler statt. So wurden beispielsweise vor Bekleidungsgeschäften die ausbeuterischen und menschenverachtenden Verhältnisse in der globalisierten Textilindustrie thematisiert.

Am Frankfurter Flughafen, dem gr√∂√üten Abschiebeflughafen Deutschlands, fand eine weitere Demonstration gegen die EU-Fl√ľchtlingspolitik statt. Dem Versuch der Demonstranten, unkontrolliert in das Flughafengeb√§ude zu gelangen, setzte die Polizei Pfefferspray und Schlagstock entgegen. Dabei wurden durch unsachgem√§√üe Anwendung mehrere Polizisten Opfer des eigenen Reizgas. Nach l√§ngerem Hin und Her durften 200 Personen im Flughafengeb√§ude eine Demonstratrion durchf√ľhren. Dieses Anzahl war zuvor vom Hessischen Verwaltungsgerichtshof festgelegt worden. Im Flughafengeb√§ude selbst wurde die Demonstration unter enger Polizeibegleitung gehalten.

Am Tage zuvor waren mehrere Busse mit Demonstranten auf ihrem Weg nach Frankfurt von der Polizei angehalten und auf ein Polizeigel√§nde gebracht worden. Die Polizei durchsuchte jede einzelne Person und das Gep√§ck, auch die Personalien wurden aufgenommen. Mehrere Personen, die sich diesen Ma√ünahmen nicht f√ľgen wolten, mussten in ihre Heimatst√§dte zur√ľckkehren.

Einige Tage zuvor wurde f√ľnf Demonstranten eine Entsch√§digung von je 500 ‚ā¨ zugesprochen, weil sie bei den Blockupy-Tagen 2012 von der Polizei erst gar nicht erst nach Frankfurt gelassen wurden.

Blockupy Frankfurt: Blockade, Aktion, Demonstration
W√§hrend die ersten Demonstrationsz√ľge an der EZB...
Blockupy Frankfurt: Blockade, Aktion, Demonstration
...und erste Demonstranten an den Absperrungen eintrafen...
Blockupy Frankfurt: Blockade, Aktion, Demonstration
zogen einzelne Angestellte mitsamt ihren St√ľhlen noch um.
Blockupy Frankfurt: Blockade, Aktion, Demonstration
Immer wieder versuchten die Protestler...
Blockupy Frankfurt: Blockade, Aktion, Demonstration
die Gitter aufzuschaukeln.
Blockupy Frankfurt: Blockade, Aktion, Demonstration
Die Polizei hielt dagegen...
Blockupy Frankfurt: Blockade, Aktion, Demonstration
und setzte Schlagstock und, wie hier, Pfefferspray ein.
Blockupy Frankfurt: Blockade, Aktion, Demonstration
Auch Polizeihunde waren vor Ort.
Blockupy Frankfurt: Blockade, Aktion, Demonstration
Neben schweigendem Gegen√ľber...
Blockupy Frankfurt: Blockade, Aktion, Demonstration
...und kämpferischen Sprechchören...
Blockupy Frankfurt: Blockade, Aktion, Demonstration
...waren auch immer wieder Diskussionen zu sehen.
Blockupy Frankfurt: Blockade, Aktion, Demonstration
Am Tage zuvor waren mehrere Busse auf der Anreise gestoppt...
Blockupy Frankfurt: Blockade, Aktion, Demonstration
...und die Insassen durchsucht worden.
Blockupy Frankfurt: Blockade, Aktion, Demonstration
Auch das Gepäck wurde durchsucht.
Blockupy Frankfurt: Blockade, Aktion, Demonstration
Die Personalien der Anreisenden wurden aufgenommen.
Blockupy Frankfurt: Blockade, Aktion, Demonstration
Mittags am Flughafen Frankfurt: Zahlreiche Demonstranten...
Blockupy Frankfurt: Blockade, Aktion, Demonstration
begehrten Einlaß...
Blockupy Frankfurt: Blockade, Aktion, Demonstration
...unterdessen unternahmen andere Sitzblockaden.
Blockupy Frankfurt: Blockade, Aktion, Demonstration
Auch hier kam es zu Rangeleien...
Blockupy Frankfurt: Blockade, Aktion, Demonstration
...auch hier setzte die Polizei Schlagstock und Pfefferspray ein.
Blockupy Frankfurt: Blockade, Aktion, Demonstration
Am Ende durften zweihundert Personen...
Blockupy Frankfurt: Blockade, Aktion, Demonstration
...im Terminal 1 eine Demonstration durchf√ľhren.
Blockupy Frankfurt: Blockade, Aktion, Demonstration
Dies geschah unter enger Polizeibegleitung.
Blockupy Frankfurt: Blockade, Aktion, Demonstration
Die Abschlußkundgebung fand an einem zentralen Punkt in Terminal 1, direkt unter der Abflugtafel, statt
Blockupy Frankfurt: Blockade, Aktion, Demonstration
Am Abend wurden die Gitterreihen an der EZB mit NATO-Draht verst√§rkt - eine fragw√ľrdige und gef√§hrliche Ma√ünahme, die sich in Frankfurt zu etablieren scheint.

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NPD-Demo in Frankfurt verhindert

 Verfaßt am 06.05.13 um 10:40 Uhr, von , Kategorien: Bilder , Tags: , , , ,


Am Ersten Mai, dem Internationalen Kampftag der Arbeiterbewegung, wollte die NPD vor dem Sitz der Europäischen Zentralbank (EZB) in Frankfurt am Main gegen den Euro und "antideutsche Politik" demonstrieren. Das Motto dieser Demonstration lautete "Arbeit, Familie, Vaterland - Genug gezahlt - Wir sind nicht die Melkkuh Europas".
Die Stadt Frankfurt hatte zuvor versucht, die Demonstration zu verbieten, unterlag jedoch dem Verwaltungsgericht Frankfurt. Allerdings durfte die Demonstration nicht unmittelbar vor der EZB, sondern lediglich in deren Sicht- und Hörweite, in der Ferdinand-Happ-Straße nahe des Ostbahnhofs, stattfinden.
Die Polizei hatte schon am Tage vorher den Ostbahnhof, an dem die NPD-Demo starten sollte, massiv abgeriegelt. Dennoch gelang es laut Polizei 800 Protestlern, die Gleise vor dem Ostbahnhof zu besetzen. Ebenfalls laut Polizei weitere 1000 Personen blockierten die geplante Route der NPD. Die Räumung der Gleise zog sich bis in den Nachmittag herein. Bei der zweiten Räumungswelle dieser Blockade kam es laut Presseberichten zum Einsatz von Pfefferspray und Schlagstock.

Am Rande der Proteste wurden wiederholt Pressevertreter von der Polizei behindert. Ein Fotojournalist wurde trotz Presseausweis zur Durchsuchung und erkennungsdienstlichen Behandlung abgef√ľhrt und erhielt einen Platzverweis. Der Vorwurf gegen den Journalisten: Versto√ü gegen das Vermummungsverbot - er hatte ein Multifunktionstuch ("Schlauchtuch") im Rucksack. Der ebenfalls mitgef√ľhrte Helm hingegen blieb ohne Beanstandung.

Die NPD unternahm in Hanau eine Spontandemonstration mit um die 150 Personen, die nach einiger Zeit von der Polizei aufgelöst wurde. Die Kundgebung in Frankfurt wurde daraufhin verboten wurde. In Frankfurt selbst waren nur um die zehn NPDler am Kundgebungsort erschienen. Die Blockade der NPD-Demonstration in Frankfurt verlief damit erfolgreich.
Ein breites B√ľndnis aus √ľber hundert Organisationen hatte, genauso wie Antifaschisten, zum Protest gegen die Demo der NPD aufgerufen.

NPD-Demo in Frankfurt verhindert
Martialisch: Der Ostbahnhof war mit NATO-Draht abgesperrt

 

NPD-Demo in Frankfurt verhindert
No pasaran: Blockade auf den Gleisen

 

NPD-Demo in Frankfurt verhindert
Noch abwartend: Polizei auf den Gleisen

 

NPD-Demo in Frankfurt verhindert
Gegen√ľberstellung: Nach einiger Zeit...

 

NPD-Demo in Frankfurt verhindert
...verlegten sich Blockierer und Polizei aufs Abwarten.

 

NPD-Demo in Frankfurt verhindert
Besetzt: Um die 800 Protestler hatten die Gleise blockiert - der Zug mit den NPD-Anhängern konnte nicht einfahren.

 

NPD-Demo in Frankfurt verhindert
Pressearbeit: Ein Fotojournalist wird abgef√ľhrt

 

NPD-Demo in Frankfurt verhindert
Umstellt: Die Blockierer wurden eingekesselt und...

 

NPD-Demo in Frankfurt verhindert
mussten den Kessel einzeln zur Personalienfeststellung verlassen.

 

NPD-Demo in Frankfurt verhindert
Zuckerbrot: Wer freiwillig mitging, durfte auch mal lachen

 

NPD-Demo in Frankfurt verhindert
Peitsche: Beim Wegtragen ging es ruppiger zu.

 

NPD-Demo in Frankfurt verhindert
Fest verbunden: Viele Blockierer widersetzten sich der Räumung

 

NPD-Demo in Frankfurt verhindert
Wartezeit: Die Räumung zog sich bis in den Nachmittag hinein

 

NPD-Demo in Frankfurt verhindert
Weiter gehts: Nachdem die Blockaden aufgelöst waren...

 

NPD-Demo in Frankfurt verhindert
...fand eine abschleißende Demonstration statt

 

NPD-Demo in Frankfurt verhindert
Die Polizei folgte...

 

NPD-Demo in Frankfurt verhindert
...und filmte die Demonstration.

 

NPD-Demo in Frankfurt verhindert
Die Demoteilnehmer ließen sich ihre gute Laune nicht verderben - die Blockade war erfolgreich.

 
Ein kurzer Bericht findet sich auch bei den Kollegen von visual rebellion.

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Trachtengruppe

 Verfaßt am 03.12.12 um 02:21 Uhr, von , Kategorien: Bilder, Blockupy , Tags: , ,

Aus dem Archiv: Polizisten am Römer während den diesjährigen Europäische Aktionstagen gegen EZB, IWF, EU-Komission - Blockupy.

Trachtengruppe
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Blockupy FFM: √úber 20.000 friedlich gegen Finanzkrisenpolitik

 Verfaßt am 20.05.12 um 20:46 Uhr, von , Kategorien: Bilder , Tags: , , ,

Blockupy FFM: √úber 20.000 gegen Finanzkrisenpolitik



Am Samstag, 19.05.2012 fand in Frankfurt die einzige Demonstration statt, die nicht vom dreit√§gigen Komplettverbot aller Demonstrationen betroffen war. Weit √ľber 20000 Menschen aus ganz Europa demonstrierten gegen die Finanzkrisenpolitik von Europ√§ischer Zentralbank, Internationalem W√§hrungsfonds und EU-Komission.

Auch am heutigen Tage blieb es weitgehend friedlich. Die Polizei f√ľhrt dies auf ihr "souver√§nes und gelassenes Verhalten" zur√ľck und spricht von "laufenden kleineren und gr√∂√üeren Provokationen durch Versammlungsteilnehmer". Laut Polizeipressemitteilung kam es zu am Untermainkai zu "einzelnen Gewaltt√§tigkeiten gegen Berliner Polizeibeamte", was aber "ohne den Einsatz von Hilfsmitteln" beendet werden konnte. An dieser Stelle, an der sich die Stra√üe verengte, konnte man sich des Eindrucks nicht erwehren, dass die Berliner Kr√§fte es nicht gerade auf Deeskalation angelegt hatten. So wurden Plakate von Versammlungsteilnehmern heruntergeschlagen. Besonnene Demoteilnehmer stellten sich daraufhin zwischen Polizei und aufgebrachte Demonstranten. Die Teilnehmer der Demonstration m√∂gen das Verhalten der Polizei ebenso als laufende kleinere und gr√∂√üere Provokation empfunden haben.

Weiterhin wurde laut Polizei "ein Polizeibeamter von einem geworfenen Stein an der Schulter, ein zweiter [...] mit einer Leuchtspurkugel getroffen." Insgesamt zeigte sich die Polizei "mehr als zufrieden mit dem Verlauf der Versammlung", die angesichts der Masse der Menschen, der verschiedenen Gruppen und der Emp√∂rung √ľber die vergangenen Tage erstaunlich besonnen, entspannt und friedlich ablief - so mancher rechnete mit Ausschreitungen.

Am Abend war klar: Die herbeigeschrieenen, -geschriebenen und von manch einem wohl auch herbeigesehnten Gewaltexzesse in Frankfurt blieben aus. Ob das lediglich auf das "Einsatz- und Kr√§ftekonzept" der Polizei zur√ľckzuf√ľhren ist, darf stark bezweifelt werden.

Was bleibt, ist der bittere Nachgeschmack eines Verbotsexzess' der Beh√∂rden, das gerichtlich best√§tigt wurde und der die Stadt Frankfurt, das sich mit der Paulskirche als "Wiege der deutschen Demokratie" bewirbt, √ľber Tage hinweg in einen grundrechtsfreien Ausnahmezustand versetzte. Ein politisches Nachspiel wird dies leider kaum haben - die Verantwortlichen werden es verstehen, sich als Retter der √∂ffentlichen Ordnung und Sicherheit zu feiern.

Weitaus weitreichende Folgen der vergangenen Tage werden aber eine Stärkung der außerparlamentarischen Opposition sein. Beim nächsten Mal werden auch die, die sich am Samstag ins Bockshorn jagen ließen, dabei sein.

Blockupy FFM: √úber 20.000 gegen Finanzkrisenpolitik
Mehrere zehntausend Menschen gingen auf die Straße


Blockupy FFM: √úber 20.000 gegen Finanzkrisenpolitik
Verschiedenste Forderungen wurden vorgebracht...


Blockupy FFM: √úber 20.000 gegen Finanzkrisenpolitik
...immer wieder wurde das Recht auf Versammlungsfreiheit thematisiert.


Blockupy FFM: √úber 20.000 gegen Finanzkrisenpolitik
Auf Wiedersehen: Polizei verläßt Demozug


Blockupy FFM: √úber 20.000 gegen Finanzkrisenpolitik
Mehrere zehntausend Menschen gingen auf die Straße


Blockupy FFM: √úber 20.000 gegen Finanzkrisenpolitik
Immer wieder bewegte sich die Polizei inmitten des Demozuges - zum Unmut der Teilnehmer


Blockupy FFM: √úber 20.000 gegen Finanzkrisenpolitik
"Stutzt den Banken die Fl√ľgel"


Blockupy FFM: √úber 20.000 gegen Finanzkrisenpolitik
"Die blockieren sich ja selbst!"


Blockupy FFM: √úber 20.000 gegen Finanzkrisenpolitik
Im Fokus der Kritik: Der EU-Fiskalpakt


Blockupy FFM: √úber 20.000 gegen Finanzkrisenpolitik
Im Demozug waren unterschiedlichste Gruppen...


Blockupy FFM: √úber 20.000 gegen Finanzkrisenpolitik
...aus ganz Europa vertreten


Blockupy FFM: √úber 20.000 gegen Finanzkrisenpolitik
Auch die Anonymous-Maske war erwartungsgemäß zu sehen


Blockupy FFM: √úber 20.000 gegen Finanzkrisenpolitik
Im Bankenviertel waren Gebäude mit Bauzäunen abgesperrt


Blockupy FFM: √úber 20.000 gegen Finanzkrisenpolitik
"Schwarzer Block"


Blockupy FFM: √úber 20.000 gegen Finanzkrisenpolitik
Teile der Demonstration wurden massiv von Polizei begleitet


Blockupy FFM: √úber 20.000 gegen Finanzkrisenpolitik
Die Stimmung blieb aber zum Großteil friedlich. von liebevoller Revolution bis...


Blockupy FFM: √úber 20.000 gegen Finanzkrisenpolitik
..."strong against capitalism".


Blockupy FFM: √úber 20.000 gegen Finanzkrisenpolitik
Immer wieder kam es zu Diskussionen mit Polizeibeamten.


Blockupy FFM: √úber 20.000 gegen Finanzkrisenpolitik
Feierabend, auch f√ľr die Polizei


Blockupy FFM: √úber 20.000 gegen Finanzkrisenpolitik
Weder Räumpanzer noch Wasserwerfer kamen zum Einsatz


Blockupy FFM: √úber 20.000 gegen Finanzkrisenpolitik
Absperrungen erinnerten noch an die vergangegen Tage...


Blockupy FFM: √úber 20.000 gegen Finanzkrisenpolitik
...ansonsten herrschte in den umliegenden Straßen entspannte Feierabendstimmung.


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Blockupy FFM: Friedlicher Freitag vor der Großdemo

 Verfaßt am 19.05.12 um 11:44 Uhr, von , Kategorien: Bilder, Blockupy , Tags: , , ,
Blockupy FFM: Friedlicher Freitag vor der Großdemo

Der dritte Tag der Europ√§ischen Aktionstage in Frankfurt war weiterhin von starker Polizeipr√§senz gepr√§gt. Die Demonstranten zogen in zahlreichen Kleingruppen durch die Stadt und vor allem um die EZB. Immer wieder wurden Gruppen gekesselt. Nach Polizeiangaben wurden an diesem Tag um die 400 Personen in Gewahrsam genommen. Sie sind mittlerweile alle wieder entlassen. Entgegen Berichte in den "Leitmedien" kam am Mittwoch kein Wasserwerfer zum Einsatz. Der Wasserwerfer wurde lediglich durch die Stadt gefahren, woraus sich dann in Stiller-Post-Manier beispielsweise ein "Polizei l√∂st Protestz√ľge in Frankfurt mit Wasserwerfern auf" auf ZEIT online entwickelte. Laut Polizeibericht blieb es aber auch am Mittwoch friedlich. Damit hat sich heute die Gefahrenprognose, auf die sich das Verbot der Stadt Frankfurt √ľber alle Versammlungen au√üer der am heutigen Samstag bezog, erneut nicht bewahrheitet.
AHeute, am Samstag, findet die einzige genehmigte Demonstration, zu der mehrere zehntausend Menschen aus ganz Europa erwartet werden, statt. Von Seiten der sicherheitsbeh√∂rden werden zweitausend gewaltbereite Demonstranten erwartet. Der Samstag wird damit zur Nagelprobe der Proteste: Bleibt die Demonstration auch heute friedlich, so w√ľrden die Polizeima√ünahmen endg√ľltig ad absurdum gef√ľhrt.

Blockupy FFM: Friedlicher Freitag vor der Großdemo
Unsanft: Ein Demonstrant, der eine Polizeikette durchbrochen hat, wird gestoppt


Blockupy FFM: Friedlicher Freitag vor der Großdemo
Polizei formiert sich


Blockupy FFM: Friedlicher Freitag vor der Großdemo
Eingekesselt: √Ąhnlich wie hier sah es an einiegn Stellen im Stadtgebiet aus


Blockupy FFM: Friedlicher Freitag vor der Großdemo
Sitzblockade vor einer Polizeikette im Bankenviertel


Blockupy FFM: Friedlicher Freitag vor der Großdemo
Ein Räumungsversuch der Polizei...


Blockupy FFM: Friedlicher Freitag vor der Großdemo
...wurde abgebrochen.


Blockupy FFM: Friedlicher Freitag vor der Großdemo
Jemand brachte Gebäck vorbei...


Blockupy FFM: Friedlicher Freitag vor der Großdemo
...die Demonstranten ließen es sich schmecken.


Blockupy FFM: Friedlicher Freitag vor der Großdemo
Am Ende zog sich die Polizei wieder zur√ľck.


Blockupy FFM: Friedlicher Freitag vor der Großdemo
Wasserwerfer vor der EZB: Entgegen anderslautender Berichte wurden keine Wasserwerfer gegen Demonstranten eingesetzt


Blockupy FFM: Friedlicher Freitag vor der Großdemo
So wie hier sah es am Freitag an einigen Stellen in Frankfurt aus


Blockupy FFM: Friedlicher Freitag vor der Großdemo
Fast menschenleer: Teile der Innenstadt waren komplett gesperrt


Blockupy FFM: Friedlicher Freitag vor der Großdemo
Spontan: Aktivisten machen am Eisernen Steg auf ihre Anliegen aufmerksam


Blockupy FFM: Friedlicher Freitag vor der Großdemo
Verspielt: Aktivist vertreibt sich die Zeit in einem Kessel


Blockupy FFM: Friedlicher Freitag vor der GroßdemoDurchsucht: Viele Demonstranten erhielten Platzverweise

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