Leica: Premium, auf die Spitze getrieben
Eine Leica zu besitzen, war seit jeher etwas besonderes. Auch heute noch ist der Name Leica ein Mythos. Dabei hat Leica, die große Kamerafirma, die Wegbereiter für die moderne Reportagefotografie war, seit den 1980er Jahren eigentlich, böse gesagt, den Anschluß verpaßt.
In wirtschaftliche Schieflage geraten, bedient Leica seit jener Zeit zunehmend das sogenannte Premium-Segment unter den Kamerakäufern. Das mag man nun persönlich für gut oder böse, für zweckdienlich oder kontraproduktiv halten - so wurde eben entschieden.
Anfang Februar kündigte Leica nun ein 1200 Euro kostendes LEICA M8 Upgrade Programm an. Das Programm beinhaltet einen neuen, leiser und sanfter ablaufenden Verschluß (einen Vergleich der Verschlußgeräusche kann man sich auf der Leica-Homepage anhören) und ein Saphirdeckglas für die LCD-Anzeige. Dabei muss die Kamera laut Leica fast vollständig zerlegt und wieder montiert sowie justiert werden, was den Preis wohl auch miterklärt.
Wem das aber nicht premium genug ist, dem sei gesagt, dass nicht jeder Besitzer einer M8 in den Genuß dieses Upgrades (am Rande: Warum hat Leica eigentlich keinen deutschen Begriff dafür verwendet?) kommen wird. Das Upgrade setzt nämlich den Erwerb eines Zertifikats voraus, und diese Zertifikate wiederum sind zum einen limitiert und zum anderen nur in einem bestimmten Zeitraum erhältlich.
Leica begründet dies mit begrenzten Montagekapazitäten. Ein Schelm, wer Böses dabei denkt und das Premiumsegment im Hinterkopf hat...
Gerade gesehen: Rajue berichtet im Public Eye Blog, dass ein Hamburger Händler in einem Rundbrief schreibt:
[...] Leica wird dieses Upgrade direkt [...] unter Ausschluss des Fachhandels durchführen. Hier bricht Leica wiederholt mit der traditionellen Treue zum Fachhandel. [...]
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Schnitt

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To432 L32.50 B8.20

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Aus dem Nähkästchen geplaudert
Gerade im www gefunden und gleich mal anderthalb Stunden durchgeschaut: John Harrington, unter anderem White House Photographer, erzählt auf asignmentconstruct.com von der Arbeitsweise eines professionellen Fotografen.
In vielen Videoclips erhält der Betrachter Einblick in die verschiedensten Bereiche: "what went into, what went on behind-the-scenes, or otherwise occured before, during, or after an assignment. Everything from images of the setup, to choices of camera angle, client requests (and fulfillment), and so on".
Zwar ist da auch einiges an Selbstdarstellung zu sehen, aber warum auch nicht, zumal Harrington nicht nur beim Posing bleibt, sondern auch einen Blick über seine Schulter gewährt.
Ein Blick auf die Seite lohnt sich.
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Stormy monday

I said they call it Stormy Monday
But I said [...]
I said they call it Stormy Monday [...]
Wednesday's full of sorrow,
I said that Thursday's oh-so, it's oh-so-sad. It's oh-so-sad.
I said lord, lord, why don't you have mercy,
You gotta have mercy on me.
Jethro Tull: Stormy monday blues
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...touch?

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Idee weg

Die Idee zu einer Serie über entsorgte Weihnachtsbäume kam mir schon zu Weihnachten. Dummerweise wurden in Heidelberg die Weihnachtsbäume erst am zwölften Januar abgeholt.
Dummerweise deswegen, weil sie in London früher recyclet wurden... und Peter Marlow (gefunden via Bildjournalisten*) die gleiche Idee hatte.
Meine Idee ist zwar nun nicht weniger wert, denn sie entstand ja ohne Kenntnis von der Peter Marlows, aber jetzt habe ich irgendwie keine Lust mehr.
Hmpf.

