Die Ereignisse in Fukushima 2011 markieren eine erneute Zäsur in der Geschichte der Atomenergie. Anders als bei den Atomunfällen in Three Mile Island und Tschernobyl haben die Störfälle in Fukushima zu einer anhaltenden breiten Debatte über den und Ausstieg aus der Atomenergie geführt. Proteste gegen Atomkraft fanden jedoch nicht erst seit Fukushima statt, sondern begleiten die Risikotechnolgie Atomkraft seit den 1970er Jahren. Vor allem der Entschluß der schwarz-gelben Bundesregierung unter Angela Merkel, den unter der rot-grünen Bundesregierung mit den Energiekonzernen ausgehandelten Ausstieg aus der Atomkraft rückgängig zu machen, hat seit 2010 zu einem Wiedererstarken der Anti-Atomkraft-Bewegung geführt.
"Schöne Grüße vom tödlichen Nachbarn": Anti-Atom-Demonstration und Ballonaktion Biblis, Februar 2010
Ballonaktion vor dem RWE-Atomkraftwerk Biblis, Februar 2010: Aktivisten visualisieren eine radioaktive Wolke
"Atomindustrie auffliegen lassen" - auf dem Weg zur Ballonaktion Biblis Februar 2010
Ballonaktion vor dem RWE-Atomkraftwerk Biblis, Februar 2010: Aktivisten visualisieren eine radioaktive Wolke
Die-In während der bundesweiten Aktion "Atomkraft umzingeln", Biblis, April 2010
Bundesweite Aktion "Atomkraft umzingeln", Biblis, April 2010
"Abschalten beginnt im Kopf", Biblis, April 2010
Auf dem Weg zum Atomkraftwerk, Biblis, April 2010
Klare Fronten während der bundesweiten Aktion "Atomkraft umzingeln", Biblis, April 2010
"Atomkraft tötet": Protest am Tor des RWE-Atomkraftwerks Biblis, April 2010
Protest gegen Castor-Transport, Berg/Pfalz, November 2010
Freiwillig gehen oder wegtragen lassen? Berg/Pfalz, November 2010
Schneller als die Polizei, Berg/Pfalz, November 2010
Schienenräumung bei Castor-Transport, Berg/Pfalz, November 2010
Antiatom-Aktivisten vor dem Tor des EnBW-Atomkraftwerks Neckarwestheim, März 2011
Neckarwestheim, März 2011
Bundesweiter Aktionstag "25 Jahre Tschernobyl", Philippsburg, April 2011
Bundesweiter Aktionstag "25 Jahre Tschernobyl", Philippsburg, April 2011