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"Tödliche Nachbarn - Atomlügen auffliegen lassen" Ballonaktion Biblis
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Was ist das?Am 12. Juni 2010 demonstrierten am Atomkraftwerk Biblis um die 500 Menschen, um auf die Gefahren der Kernenergie hinzuweisen.
In Sichtweite des RWE-Kraftwerks wurden über 12000 Ballons gestartet. Diese Ballons sollen veranschaulichen, wohin eine radioaktive Wolke ziehen würde, wenn es im AKW Biblis zu einer Freisetzung von Radioaktivität käme - etwa als Folge eines Terroranschlags oder eines Flugzeugabsturzes.
Die Ballons wurden durch eine Internet-Spendenaktion finanziert. An jedem Ballon hängt eine Postkarte, die die Finder der Ballons bittet, den Fundort dem Veranstalter Campact mitzuteilen. Die Fundorte werden dann auf eine Karte im Internet eingezeichnet, so dass man die Ausdehnung der "Wolke" erkennen kann.
RWE hatte den Organisatoren verboten, die Ballonaktion direkt am Kraftwerk durchzuführen. Deshalb wurden die Ballons auf einem Parkplatz in Biblis befüllt und und von den Demonstranten auf den einzigen öffentlichen Weg vor dem Atomkraftwerk getragen. RWE hatte laut Campact das Verbot damit begründet, dass die Aktion einzig darauf setze, Ängste zu schüren und den Mitarbeitern des Kernkraftwerks Biblis nicht zuzumuten sei. Die Polizei sprach von einem reibungslosen Ablauf der Aktion.
Mehr Bilder gibts bei flickr. Die Pressemitteilung der Polizei ist hier, und die Pressemitteilung von Campact hier.
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