Kategorie: Praxis
Fliegende Augen
Immer, wenn man denkt, es geht eigentlich nicht schlimmer, dann wird man eines Besseren belehrt. So auch beim Konzert von The Flying Eyes im neueröffneten Kosmodrom (übrigens auch eine empfehlernswerte Location!) Heidelberg.
Nicht, dass wir uns falsch verstehen: The Flying Eyes, die mit dem Auftritt im Kosmodrom ihre Europatournee begannen, waren großartig. Solide Gitarren, mächtige Bässe, pushende Beats und kraftvoller Gesang - was will man mehr. Die vier jungen Männer aus Baltimore spielen im Prinzip Rock aus den 1960er Jahren, allerdings im Breitwandsound der Jetztzeit. Wer Gelegenheit hat, sich die Fliegenden Augen anzusehen, sollte sie nicht verpassen.
Was aber war so schlimm? Tja, das Licht. Ich habe noch nie so schlechte Lichtverhältnisse gesehen. Bühnenbeleuchtung gab es bis auf ein paar blaue Kannen, die über weite Strecken aus waren, keine. Äußerst sporadisch gabs dann noch etwas gelb und rot. Was es gab, waren psychedelische Aufprojektionen aus vier Diaprojektoren mit Farbrädern. Das sah zwar gut aus und paßte auch zur Musik, aber sorgte dafür, dass die Wand hinter den Musikern hell erstrahlte, während die Band selbst im Dunkeln stand - oder wilde Muster auf die Gesichter bekam. Ja, ich weiß, Konzerte werden für Konzertbesucher und nicht für Fotografen gemacht, aber etwas Frontlicht hätte auch den Zuhörern sicher gefallen.
Anyway, das Konzert war toll, und der Lichtmensch hat mir dann später bei einem Bier auch zukünftige Abhilfe versprochen.
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was gibts denn da am licht auszusetzen? die lightshow von keith pearson ist einfach nur geil, und helle spots von vorne wuerden die lightshow total verblassen lassen. dass die musiker teilweise bissl im dunklen stehen macht die show einfach nur noch mystischer, also ich fand das klasse so! wenn, dann wuerde ich eher am beim sound der p.a. vom kosmodrom noch einiges verbessern, die kleine anlage ist einfach ueberfordert mit der grossen halle. aber das kommt sicher mit der zeit, wenn der laden sich etabliert hat. respekt an die kosmo crew, die leute bringen in heidelberg endlich mal wieder frischen wind ins nachtleben.
es gibt uebrigens auch videos vom fying eyes gig im kosmodrom auf youtube...
cheers, michel
Was das Kosmodrom angeht, sind wir uns einig: Eine gute Sache, ein schöner Ort.
pgs
Praxistest: Newswear Mens Medium Chestvest
Die Newswear Mens Medium ChestvestDie Suche nach dem richtigen Rucksack oder der richtigen Tasche ist eine unendliche Geschichte; für Tragesysteme gilt das gleiche. Ich selbst bin mittlerweile der Ansicht, dass eine Universallösung nicht existiert und dass es zielführender ist, für verschiedene Anwendungsgebiete passende Lösungen zu suchen.
Für den Transport der Ausrüstung benutze ich einen Holst L (Holst hat die Produktion leider eingestellt) oder eine bagaboo Workhorse (das ist keine spezifische Fototasche) oder beide zusammen. Damit bin ich auch ganz zufrieden.
Ich muss aber immer wieder einen Nachteil von Rücksäcken feststellen: Man muss zum Objektivwechsel den Rucksack abnehmen. Das ist auch oft kein Problem, aber wenn es schnell gehen muss, weil man sich in einer dynamischen Umgebung befindet, kann das etwas nerven. Man könnte auch mit zwei Gehäusen fotografieren, aber ich finde in einigen Situationen ein Gehäuse angenehmer - dazu später noch mehr.
Versuche mit einer klassischen Schultertasche haben sich als unbefriedigend erwiesen: Man kommt zwar in der Tat gut an alles ran, aber erstens wird die Last nicht wirklich rückenschonend verteilt, sondern hängt halt auf einer Schulter, und zweitens kann ich damit nicht gut rennen. Am Rucksack als "Basislager" führt daher meines Erachtens kein Weg vorbei. Nett wäre es aber, wenn man die Teile der Ausrüstung, die man häufig braucht, irgendwie so anbringen könnte, dass man schnell drankommt.
Bei mir kommt eine ganz spezielle Anforderung dazu: Ich muss radfahren können. Ich fotografiere oft Events, auf denen ich selbst mit dem Rad unterwegs bin. Da wäre auch ein Schnellzugriff auf die Kamera ganz nett - bisher muss ich bei längeren Strecken immer kurz anhalten, um die Kamera zu verstauen. In letzter Zeit behalf ich mir damit, die Kamera mittels eines Zusatzkarabiners am Gürtel oder Schultergurt des Rucksacks einzuhängen. Das funktioniert, ist aber ein gewisses Gebaumel. Und mit zwei Gehäusen am Körper wäre das gar nicht mehr machbar, zumal das die Kombi D200/D300, jeweils mit Bateriegriff und dazu 17-55/2.8 und 70-200/2.8 wäre.
Wir fassen zusammen: Ein Rucksack muss weiterhin verwendbar sein, ich möchte rennen (in die Hocke gehen, irgendwo hinaufklettern, irgendwo herunterspringen) können, ich möchte radfahren können, ich möchte schnell an einige Sachen kommen und dazu nicht immer den Rucksack absetzen müssen. Wenn ich dann noch die Kamera selbst in Bereitschaft verstauen kann, um so besser.
Was ich hingegen nicht brauche, sind so Dinge wie "Tarnung" (dazu fällt mir spontan die Cloakbag ein, zu der Sascha Rheker einen ganz wunderbaren Artikel geschrieben hat), Kompass, 20mm-Polsterung aus Weltraummaterialien gefertigt, "Shock-Absorber" und dergleichen einzigartige Features mehr.
Gürtel-Taschen-Systeme (in meinem Falle Lowepro Street&Field) kommen den Anforderungen schon sehr nahe, waren mir persönlich durch die dicke Polsterung aber vom Packmaß zu voluminös. Und das 70-200 in der Gürteltasche Gürtel war mir dann etwas zu baumelig. Vor allem liegen größere Taschen schnell am Boden auf, wenn man in die Hocke geht.
Hände frei: Objektiv unter den Gurt geklemmt
Das funktioniert auch mit größeren Objektiven wie dem 70-200/2.8Ich entscheid mich nach anfänglichen Zögern (es gibt wenig Berichte im www zu finden, auch die Abmessungen der Taschen sind nicht genau beschrieben), es einmal mit der Chestvest von Newswear zu versuchen. Ich muss sagen, ich bin begeistert: Das ist es!
Die Chestvest (ich habe die Mens Medium-Version gekauft), ist aus 420 Denier Crinkle Nylon (Herstellerangabe) gefertigt und hat zwei kleine und zwei große Taschen, die jeweils noch über kleinere Zusatztaschen verfügen. Die Haupttaschen sind nur leicht gepolstert, so dass die Chestvest sich klein zusammenfalten lässt.
Man trägt die Chestvest vor dem Bauch, wobei man die Gurte wie Hosenträger (gekreuzt oder gerade) überzieht. Am Rücken wird der Hüftgurt geschlossen. Die Chestvest läßt sich auch auf dem Rücken oder über einer Schulter tragen.
Platz ist ausreichend für ein Standardsetup vorhanden. Ich bekomme einen SB-900 und SD-8a, das Tokina 11-16/2.8, das Nikon 70-200/2.8 (mit umgedrehter Streulichtblende passt es ganz in die Tasche, mit aufgesetzter Streulichtblende ragt es etwas heraus, die Tasche läßt sich aber noch schließen) und einen Belichtungsmesser hinein - es ist noch Platz frei.
Kleines Packmaß: Die zusammengefaltete Chestvest
Das paßt hinein:
Tokina 11-16/2.8, Nikon 17-55/2.8, Nikon 70-200/2.8, SB-900 mit SD-8a, Belichtungsmesser, Funk, Kleinkram. Normalerweise wäre eines der Objektive bereits an der Kamera.Die Innenmaße der beiden äußeren Taschen sind (BxHxT; cm) ca. 13x15x5; die der beiden inneren Taschen ca. 14x24x8. Auf den Deckeln der Taschen befinden sich nochmals kleinere aufgesetzte Taschen mit den Innenmaßen (BxH; cm) ca. 13x16 (äußere Deckel) und ca. 12x17 (innere Deckel). An der dem Körper zugenwandten Innenseite befinden sich nochmals zwei Einschübe in den Maßen (BxH; cm) von jeweils ca. 11x15.
Die Taschen lassen sich etwas vergrößern, wenn der Deckel nicht ganz geschlossen wird. Die Deckellänge und die Klettverschlüsse geben das her. Abgeschlossen ist die Tasche dann natürlich nicht mehr.
Der Tragekomfort ist großartig. Das Gewicht der Ausrüstung wird über beide Schultern verteilt (natürlich ist es noch da, da hilft nichts). Rennen ist überhaupt kein Problem. Auch Radfahren ist ganz wunderbar, wenn auch klar sein dürfte, dass man nicht unbedingt in extremen Aeropositionen unterwegs sein kann.
Sehr schön (den Trick habe ich von Craig Shipp) ist die Möglichkeit, die Kamera bzw. das Objektiv einfach unter einen Träger zu klemmen. Die Kamera ruht dann auf den Taschen und wird vom Träger gehalten - so hat man ganz schnell beide Hände frei und kann, hurra, sogar Rad fahren und dabei die Kamera schnell bereit haben. Das funktioniert sogar mit dem 70-200.
Craig Shipp zeigt das alles auch nochmal in einem Video:
Über das äußere Erscheinungsbild der Chestvest wird im www viel geredet - die Assoziation zu Selbstmordattentätern fällt immer mal wieder. Natürlich ist die Chestvest in gewisser Weise ungewöhnlich, aber mir ist es im mitteleuropäischen Raum noch nicht passiert, dass man mich damit über Gebühr schräg angeschaut hat. Auffälliger als die Kamera dürfte die Chestvest auch nicht sein, und wenn man sie auf dunklen Klamotten trägt, fällt sie aus einiger Entfernung nicht mehr auf. Ich bin sowieso der Meinung, dass das Verhalten des Fotografen mehr seine Wahrnehmung bei anderen bestimmt, als seine Ausrüstung - aber das nur am Rande.
Die Taschen der Chestvest werden mit großflächigen Klettverschlüssen verschlossen. Das kann in lärmsensiblen Bereichen problematisch sein, denn das Öffnen der Taschen ist ziemlich laut. Abhilfe schafft ein vorheriges Öffnen und Einschlagen der Deckel nach innen - dann sind die Taschen aber dauerhaft offen. Man kann aber auch einen Teil der Klettfläche mit passendem Klettband (Meterware, erhältlich z.B. im Baumarkt) "deaktivieren".
Die Newswear Chestvest gehört zu jenen Dingen, bei denen man sich nur über eines ärgert: Dass man sie nicht schon früher gekauft hat.
Die Newswear-Produkte sind in Deutschland über isarfoto erhältlich. Bei eBay.com finden sich auch immer wieder Produkte von Chestvest. Wer den internationalen Versand und die Einfuhrumsatzsteuer nicht scheut, kann so noch ein paar Euro sparen.
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Selbst verwende ich ein militärisches Load Bearing System, ergänzt um Kameragurte von Optech/USA (Blogpost unter dem Link oben). Wenn Du nach einem Tag Rennerei auf'm Festival (mit voller Ausrüstung) keine Schmerzen vom Tragen hast, dann ist Dir der Look wirklich egal.
Bratze, Teufel, 07.04.2010



"Früher nannte man diese Dinge Punk. Heute heißt es vielleicht Elektropunk. Und Bratze gehören definitiv zu dieser Bewegung, die mittlerweile eine sehr große Anhängerschaft vorweisen kann.
Was unterscheidet die beiden von den anderen Elektropunk Bands?
Ist es der Sound, ist es die Dialektik, ist es das beim ersten Hinschauen Strukturlose, ist es diese Naivität, die zwischen den Zeilen Aussagen besitzt, dieser leicht Hang zum Dadaismus, oder sind es nur ihre Frisuren?
Keine Ahnung. Aber die Summe aus den vielen kleinen Eckpunkten, machen Bratze vielleicht anders."
Das ist doch mal eine schöne und auch treffende Selbstdarstellung.
Der Aufritt im Teufel Heidelberg war mitreißend und schweißtreibend - nicht nur für Bratze, auch für die Zuschauer.
Was für Konzertgänger grandios war, war ein Fotografenalbtraum: Blaues und grünes LED-Licht, massig Nebel, gerne auch mal gefühlt minutenlang Stroboskop. Dazu eine so hohe Luftfeuchte, dass die Objektive permanent beschlugen. Ach ja, dunkel wars auch: f/1.8 und ISO 3200 waren manchmal noch zu lichtschwach...
Egal! Konzerte werden schließlich nicht für Fotografen, sondern für Zuhörer und -schauer gemacht. Und das ist auch gut so. Zumindest an diesem Abend.
Mehr Bilder gibt's bei flickr.
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Memphis Bitch, Romanischer Keller
...mehr gibt's auf flickr.
Übrigens bin ich sehr angetan von der D300, die damit ihre erste Dunkelraum-Bewährungsprobe hatte. Die Location war recht dunkel, und ich war auf ISO 3200. f/1.8 ist natürlich Pflicht, obwohl ich hier und da auch mit dem Tokina 11-16/2.8 unterwegs war.
Die Bilder sind erstaunlich gut geworden, entrauschen halte ich nicht für notwendig. Mit der D200 hätte ich mich das nicht getraut.
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Fotografieren am Limit: Simon Carter
Gute Kletterbilder sind aufregend: Sie beschleunigen den Pulsschlag und erzeugen einen leichten Schweißfilm auf den Händen.
Simon Carter, selbst Kletterer, fotografiert seit 16 Jahren Menschen, die mit ihren Händen und Füßen die Höhe bezwingen. In Kooperation mit dem Nikon Professional Service hat Carter nun die Nikon D3s zum Einsatz gebracht, um einen Film in den australischen Blue Mountains zu drehen. Herausgekommen ist ein schweißtreibender Zweiminüter, der auf Carters Blog und natürlich Youtube zu sehen ist. Definitiv sehenswert.
Was gerade für Fotografen noch interessanter sein könnte, ist das Making of, das bei diesem Shooting entstanden ist. Carter agiert nämlich nicht vom sicheren Boden aus, sondern hängt sich im wahrsten Sinne des Wortes rein. Carters Arbeitsweise mag in technischer Hinsicht sicherlich nichts zeigen, wovon "normale" Fotografen profitieren können - die wenigsten werden in schwindelerregender Höhe hängen und nebenbei Objektive wechseln. Im übertragenen Sinne hat uns Simon Carter aber dennoch etwas zu sagen:
I’ve learnt a few things: The easy road isn’t always the right road in the long run. The more I’ve followed my vision the more opportunities have come along — the more things have fallen into place and allowed me to move forward. And, as we’ve seen, sometimes you’ve got to step back to move forward.
Simon Carter: Do you have a vision for your photography?
Genug der Worte, hier die Videos:
Übrigens: Wer sich (wie ich anfangs auch) über die Filmtransport-Geräusche amüsiert, mit denen die Stills untermalt werden: Einige Bilder sind mit der F100 entstanden, und Carter war bis vor zwei Jahren überzeugter Anhänger der optochemischen Fotografie. Mit der D3 hat sich das dann geändert - genauso wie die D3s Carters Verhältnis zur Bewegtbild-Fotografie verändert hat.
Leider ist das, was Nikon Australia "Blog" nennt, keines. Die Möglichkeit, auf einzelne Beiträge zu verlinken, fehlt, genauso wie die Kommentarfunktion. Ich kann daher nur auf mynikonlife.com.au verlinken, den einzelnen Beiträge muss man dann selbst suchen. Er heißt "Do you have a vision for your photography? By Simon Carter".
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Beim Stöbern habe ich auf dem Blog realfragment die folgenden atemberaubenden Videos gefunden. Es handelt sich um ein Klettervideo “The Rock Climber – Nikon D3s”, das der Fotograf Simon Carter in Zusammenarbeit mit dem Nikon Professi...
Low level Küchenfotografie
Eigentlich dürfte ich mich das gar nicht trauen. Denn richtige Foodfotografie ist eine Wissenschaft für sich, eine Domäne der Profis mit sorgsam gehüteten Kenntnissen als Ergebnis oft jahrelanger Praxis. Diese Bilder sind das Nebenprodukt eines kleinen Kochens. Sie sind ungestellt, mit echtem Essen, authentisch - aber eben keine richtige Foodfotografie. Kenner des Metiers werden angesichts beispielsweise schmutziger Herdplatten oder kalkiger Wasserhähne den Kopf schütteln.
Aber lecker geschmeckt hat es.





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Das sind wirklich klasse Aufnahmen
Vor allem das Bildgestaltung finde ich sehr gelungen
Jetzt nur noch einen Kurzen beschreibung was Du da machst
und gleich werde ich nachkochen :-) ich mag Paprika .. sehr
TriCMC 2009 Basel
Die TriCMC ist die Kombination der Deutschen (DMFK), Französischen (FCMC) und Schweizer (SUICMC) Meisterschaften der Fahrradkuriere. Sie fand am 07/08/09.08.2009 in Basel statt.

Das Bild entstand am letzten Checkpoint des Samstags-Alleycats. Wer mehr über die TriCMC sehen will, sollte sich unbedingt die kommentierte Fotostrecke bei realfragment anschauen.
Und wer noch mehr Bilder aus diesen drei Tagen möchte, wird bei realfragment bei flickr fündig.
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30-Sekunden-Fototermin bei Barack Obama

"Pool spray" ist der Ausdruck amerikanischer Bildjournalisten für eine zeitlich recht beschränkte Fotomöglichkeit. Stephen Crowley, Fotograf der New York Times, hat ein kleines point-of-view-Video einer solchen "Session" gedreht. Bildproduktion mit Barack Obama, Joe Biden, Timothy Geithner (Finanzminister) und zahlreichen ungenannten Fotografen in einer halben Minute.
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Memphis Bitch Single Release Party, 31/01/2009, Zum Teufel, Heidelberg




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...das dritte wie auch das vierte Bild finde ich von der Stimmung sehr schön.
Nikon D700 nimmt Video auf
(via photoappa.rat)
Russische Tüftler scheinen ein besonders inniges Verhältnis zu Canons DSLR-Modellen zu haben. Man erinnere sich nur an den legendären "Russenhack", mit der die kastrierte Software der Canon 300D freigeschaltet wurde.
Wieder ausgehend von einem russischen Forum ist es gelungen, alle Canon-DSLR, die über eine Live-View-Funktion verfügen, zu einer Videoaufnahmefunktion zu überreden. Diese Videoaufzeichnung hat allerdings einige Einschränkungen, denn man benötigt einen Computer. On Location wäre also ein Laptop empfehlenswert... Außerdem wird genau genommen nicht die Kamera selbst mit einer neuen Funktion ausgestattet, sondern lediglich bestehende Funktionen ausgenutzt.
Die Art und Weise, wie dies umgesetzt wurde, ist allerdings bemerkenswert und so simpel, dass man sich fragt, wieso da niemand schon früher daraufkam: Im Lifeview-Betrieb werden mittels eines Programms via USB einfach die Liveview-Bilder ausgelesen und auf Festplatte gespeichert. Immerhin auf 22 fps kommt man auf diesem Wege.
Nachdem Olivier Giroux von obiger Idee erfahren hatte, dachte er ebenfalls, dass die Idee so naheliegend war, und baute nach einigen Tagen mittels des Nikon-SDK eine Videofunktion für die D700. Glaubt man dem Kommentarthread, so war dies eine relativ einfache Sache.
D700 mit Zeiss 2/100 Makro-Planar T* bei f/4
D700 mit Zeiss 2/35 Distagon T* bei f/2.8
Auch bei der D700 wird ein externer Rechner benötigt, und auch hier ist das ganze wohl eher eine, wenn auch bemerkenswerte, Spielerei:
Good news: it is a viable video source. It’s fast enough, and the quality is sufficient.
Bad news: it’s a bit too low-quality to be really exciting. It’s roughly 30% below 480p resolution. The most unfortunate thing is they create the Live-View image by decimating the sensor data rather than downsampling it – as a result it aliases, moirés and looks terrible in low light.
That’s it for the bad news though. The feed travels over the wire at 100fps (I measured), within which maybe 30fps’ worth are unique frames. Each frame is basically a NEF embedded thumbnail, each one is a fully-formed high quality JPEG file. The result has the potential to look as good (or bad) as a DVD, roughly.
Interessant dürfte sein, ob und wie sich diese Tüftelei in Zukunft entwickeln wird.
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