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Diamant




Endlich fertig: Das Diamant. Puristen mögen stöhnen ob des Stilmix: DDR, Italien, Japan...
Mit relativ wenig Aufwand und Kosten ist es mir aber gelungen, möglicht viel vom Charme des Diamant zu bewahren. An manchen Stellen überwog aber ein pragmatischer Umgang. Ein Beispiel: Renak-Naben sind wartungsintensiv, da sind mir gedichtete doch lieber. Schließlich ist das ein Alltagsrad und kein Vitrinenstück.
Original sind: Rahmen (lediglich neu lackiert und neu beklebt), Vorbau, Lenker (mit 38 cm Breite der schmalste, den ich erstehen konnte), Steuersatz, Sattelstütze, Innenlager (aber nicht die Innenlagerwelle), Kurbelgarnitur. A propos Kurbelgarnitur: Nur diese ist der Grund dafür, dass ich mich noch immer mit diesem dämlichen Keilinnenlager herumärgere und nicht schon längst auf ein Vierkant-Patronenlager samt modernen Alu-Kurbelgarnitur umgestiegen bin. Das brächte auch noch einiges an Gewichtsersparnis gegenüber diesem Stahlteil. Aber die Optik der Diamant-Kurbelgarnitur ist einfach zu schön.
Off topic: Falls jemand ein Diamant-Bahnrad-Innenlager herumliegen hat, bitte Mail an mich. Auch an anderen Diamant-Teilen bin ich immer interessiert.
4 Kommentare
die bilder gefallen mir sehr gut, das entsättigte passt hervorragend zum retro-ansatz.
aber irgendwie erscheint mir das rad inkonsequent, die laufräder machen einen sehr aktuellen eindruck, ebenso die pedale.
die kurbelgarnitur ist in der tat ein hingucker.
vielleicht versteh ich aber das konzept hinter dem rad nicht?!
Ein Konzept in dem Sinne gibt es gar nicht, ich wollte halt das Rad mit möglichst wenig Aufwand (auch finanziell) möglichst stimmig halten. Den Laufradsatz habe ich beispielsweise für 60 Euro erstanden und deswegen dann nicht nach Epoche gefragt...
eine frage: du sagst neu lackiert und neu beklebt. wo hast du die aufkleber her? bin auf der suche nach solchen für mein bahndiamanten. hoffe du kannst mir weiterhelfen.
mfg-der andre




