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Kategorie: "ins Auge gesprungen"

realfragment beim invasion Kulturfestival in Freiburg

 Verfaßt am 01.08.12 um 20:13 Uhr, von , Kategorien: Bilder, ins Auge gesprungen
realfragment beim invasion Kulturfestival in Freiburg

Auf dem invasion Kulturfestival in Freiburg stellt realfragment drei Werke aus: Available Option, Autos HĂ€user Kinder, Das Institut. Es lohnt sich - auch andere Werke anderer KĂŒnstler werden gezeigt. An dieser Stelle Danke ans invasion, dessen Organisatoren sich spontan entschieden haben, realfragment last minute mit ins Programm zu nehmen.

Die Vernissage ist heute abend ab 22:00. Das invasion Kulturfestival findet dieses Jahr bis zum 04. August auf dem Areal der Schmitz Katze in der Haslacher Strasse 43 statt. Mehr Info auf der Homepage des invasion Kulturfestival.

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Kostenlos arbeiten?

 Verfaßt am 25.01.11 um 12:28 Uhr, von , Kategorien: Praxis, ins Auge gesprungen, die weite Welt des www, Links
Jessica Hisches großartiges "Should I work for free?" hat es ja schon zu einiger Aufmerksamkeit geschafft. Gut so. wenn diese Aufmerksamkeit noch eine Debatte ĂŒber kostenlos arbeiten anstĂ¶ĂŸt: Umso bessser. Mit freundlicher Genehmigung und tatkrĂ€ftiger UnterstĂŒtzung von Jessica Hische habe ich das ganze mal ins Deutsche ĂŒbersetzt. Die Google-Translation, die Jessica Hische eingebettet hat, war eher a pain in the ass. Klick aufs Bild fĂŒhrt zur deutschen Version von "Should I work for free?".
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mensch-maschine: einstufung auf dem B-SEITE Festival 2010

 Verfaßt am 24.03.10 um 10:03 Uhr, von , Kategorien: OT, ins Auge gesprungen, die weite Welt des www

Die Installation mensch-maschine: einstufung ist momentan auf dem B-SEITE Festival 2010 in Mannheim zu sehen. Tim hat die Technik nochmals finegetunt. Ich bin sehr erfreut... zumal ich mensch-maschine: einstufung nach wie vor fĂŒr eine unserer gelungensten Umsetzungen halte: Sie ist bestechend simpel, intuitiv zugĂ€nglich, gesellschaftsrelevant, emotionalisierend und sieht gut aus.

Auf artmetropol.tv ist mensch-maschine: einstufung in Bewegtbildern zu sehen (02'10, der ganze Beitrag ist aber sehenswert!).

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Über die Suche nach der "besten FĂ€lschung" und einen problematischen Begriff

 Verfaßt am 18.03.10 um 13:08 Uhr, von , Kategorien: Theorie, Bilder, ins Auge gesprungen, die weite Welt des www , Tags: , ,

Eine FĂ€lschung ist eine Unwahrheit, eine LĂŒge. Das Wesen einer FĂ€lschung liegt darin, etwas vorzugeben, was es nicht ist. Ein FĂ€lschung ist also ein Betrug, ein FĂ€lscher also ein BetrĂŒger

Auch im Bereich der Fotografie gibt es, das wissen wir alle, FĂ€lschungen. Das PhĂ€nomen dĂŒrfte so alt sein die wie Fotografie selbst. SpektakulĂ€re BildfĂ€lschungen sind die Retusche von Trotzki durch die sowjetische Zensur, in jĂŒngere Zeit die Verwandlung von Wasser- zu BlutpfĂŒtzen nach dem Anschlag von Luxor durch die schweizer Boulevardzeitung Blick (1997) oder die BildfĂ€lschung des Reuters-Fotografen Adnan_Hajj (2006) und, ganz aktuell, die Disqualifikation Stepan Rudiks beim World press photo award.

Nun ist nicht jede Bildmanipulation eine BildfĂ€lschung im moralischen Sinne von LĂŒgen. Dass die zahlreichen Personen auf den Titelbildern der TV-Programmzeitschriften geschönt sind, dĂŒrfte bekannt sein. Dass in der Werbung massiv manipuliert wird, sollte Allgemeingut sein. DarĂŒber regt sich niemand auf.

Dennoch: Selbst in Bereichen, in denen massive Bildmanipulation gesellschaftlich akzeptiert ist und nicht als "LĂŒge" wahrgenommen wird, wĂŒrden sich die Bildbearbeiter nicht freiwillig als "FĂ€lscher" bezeichnen. Und die meisten wĂŒrden sich wohl verbitten, als "FĂ€lscher" tituliert zu werden.

Umso verwunderlicher ist es, dass in einer momentan laufenden Blogparade aufgefordert wird, "deine beste FĂ€lschung" zu publizieren. Keine Sorge, was man da zu sehen bekommt, sind keine falschen Geldscheine, keine Außerirdischen in Berlin, keine Angela Merkel, die lachend KĂŒken in einen Fleischwolf steckt. Es sind zumeist noch nicht einmal "richtige" FĂ€lschungen, sondern Collagen, Montagen, Retuschen, Composings.

Alles halb so wild also? Warum die ganze Aufregung hier?

Was mich stutzen lĂ€ĂŸt, ist die Verwendung des Begriffes "FĂ€lschung". Warum fragt man in der Blogparade nach "deiner besten FĂ€lschung"? Warum nicht nach "deiner besten Bildmanipulation"? Okay, das ist etwas sperrig – wie wĂ€re es mit "deine beste Montage" oder "dein bestes Composing"? Eine begriffliche Kleinigkeit, die aber einen gewaltigen Unterschied macht! WĂ€re ich ĂŒber "dein bestes Composing" gestolpert, hĂ€tte ich mir das angeschaut, gegebenenfalls hier gelacht, da gegĂ€hnt, dort gestaunt.

So aber wundere ich mich, wie unreflektiert hier mit dem Begriff der FÀlschung umgegangen wird. Sicherlich hat sich der Initiator der Blogparade nichts Böses dabei gedacht, aber nichts Böses gedacht ist mir hier zu wenig.
Ebenfalls verwunderlich ist, dass sich die Teilnehmer diesen Schuh so mir nichts, dir nichts anziehen. Immerhin ist jemand, der stolz seine "beste FÀlschung" prÀsentiert, streng dem Wortlaut nach ein FÀlscher.

Einige Teilnehmer haben aber offenbar ebenfalls Bauchschmerzen mit diesem Begriff. So macht sich Jan-Paul Nachtwey auf japana.de Ă€hnliche Gedanken wie ich und thematisiert recht ausfĂŒhrlich die Geschichte der Manipulation in der Fotografie.
Auch Jana von janasworld.de meint "[...] eine schwierige Frage. Denn wann hört Retusche/Bildoptimierung auf und wann fÀngt FÀlschung an. Wenn der Himmel etwas blauer wie blau ist, ist es dann nur eine Optimierung oder schon eine FÀlschung?".
Und auch der stilpirat hat Bedenken: "Nun, 'FĂ€lschung' ist ein großes Wort. Ich persönlich hab da so meine Schwierigkeiten. Ich greife hin und wieder etwas tiefer in ein Foto ein... wĂŒrde es 'Bildbearbeitung' nennen – schlimmstenfalls 'Bildmanipulation'... aber fĂ€lschen, naja..."

UnabhĂ€ngig davon, welches VerhĂ€ltnis man zu Bildmanipulationen hat, halte ich es fĂŒr problematisch, den Begriff der FĂ€lschung so lĂ€ssig zu verwenden und mit der Suche nach der "besten" FĂ€lschung sogar in die NĂ€he einer Auszeichnung zu rĂŒcken.
Manche Begriffe bedĂŒrfen einer gewissen SensibilitĂ€t. Ich persönlich halte die Suche nach der "besten FĂ€lschung" fĂŒr verhĂ€ngnisvoll. Solche Aktionen sind ein (wenn hier auch gewiß sehr, sehr kleines) StĂŒck zu einer Wahrnehmung von Fotografen als Manipulateure am Computer und langfristig einer abnehmenden WertschĂ€tzung von Fotografie.

Nachtrag: Ich hasse solche NachtrĂ€ge, weil sie das in Worte fassen, was fĂŒr mich selbstverstĂ€ndlich ist. Die Erfahrung zeigt allerdings, dass nicht jeder Leser diese SelbstverstĂ€ndlichkeiten auf meine Artikel anwendet. Das, lieber Leser, mag auch meiner Art zu schreiben liegen.
Daher sei hier ausdrĂŒcklich gesagt, dass es mir nicht um Bashing geht. Im Grunde genommen sind die Personen, auf die ich mich hier beziehe (hier natĂŒrlich vor allem der Initiator der Blogparade), irrelevant. Es geht mir um den Sachverhalt, meinen Standpunkt dazu und nicht darum, Leute zu beleidigen.

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Fotografieren am Limit: Simon Carter

 Verfaßt am 22.02.10 um 17:01 Uhr, von , Kategorien: Praxis, Bilder, Technik, ins Auge gesprungen, die weite Welt des www , Tags: , ,

Gute Kletterbilder sind aufregend: Sie beschleunigen den Pulsschlag und erzeugen einen leichten Schweißfilm auf den HĂ€nden.
Simon Carter, selbst Kletterer, fotografiert seit 16 Jahren Menschen, die mit ihren HĂ€nden und FĂŒĂŸen die Höhe bezwingen. In Kooperation mit dem Nikon Professional Service hat Carter nun die Nikon D3s zum Einsatz gebracht, um einen Film in den australischen Blue Mountains zu drehen. Herausgekommen ist ein schweißtreibender ZweiminĂŒter, der auf Carters Blog und natĂŒrlich Youtube zu sehen ist. Definitiv sehenswert.
Was gerade fĂŒr Fotografen noch interessanter sein könnte, ist das Making of, das bei diesem Shooting entstanden ist. Carter agiert nĂ€mlich nicht vom sicheren Boden aus, sondern hĂ€ngt sich im wahrsten Sinne des Wortes rein. Carters Arbeitsweise mag in technischer Hinsicht sicherlich nichts zeigen, wovon "normale" Fotografen profitieren können - die wenigsten werden in schwindelerregender Höhe hĂ€ngen und nebenbei Objektive wechseln. Im ĂŒbertragenen Sinne hat uns Simon Carter aber dennoch etwas zu sagen:

I’ve learnt a few things: The easy road isn’t always the right road in the long run. The more I’ve followed my vision the more opportunities have come along — the more things have fallen into place and allowed me to move forward. And, as we’ve seen, sometimes you’ve got to step back to move forward.
Simon Carter: Do you have a vision for your photography?

Genug der Worte, hier die Videos:


Übrigens: Wer sich (wie ich anfangs auch) ĂŒber die Filmtransport-GerĂ€usche amĂŒsiert, mit denen die Stills untermalt werden: Einige Bilder sind mit der F100 entstanden, und Carter war bis vor zwei Jahren ĂŒberzeugter AnhĂ€nger der optochemischen Fotografie. Mit der D3 hat sich das dann geĂ€ndert - genauso wie die D3s Carters VerhĂ€ltnis zur Bewegtbild-Fotografie verĂ€ndert hat.

Leider ist das, was Nikon Australia "Blog" nennt, keines. Die Möglichkeit, auf einzelne BeitrĂ€ge zu verlinken, fehlt, genauso wie die Kommentarfunktion. Ich kann daher nur auf mynikonlife.com.au verlinken, den einzelnen BeitrĂ€ge muss man dann selbst suchen. Er heißt "Do you have a vision for your photography? By Simon Carter".

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Beeindruckend: "Ian Fisher : American Soldier"

 Verfaßt am 28.09.09 um 12:56 Uhr, von , Kategorien: ins Auge gesprungen, die weite Welt des www

[via the public eye blog]

Unbedingt anschauen: Craig F. Walkers Reportage Ian Fisher: American Soldier auf denverpost.com. Eine beeindruckende Reportage, die menschlich sehr tief geht und dabei aber nie distanzlos ist.
Walker hat zusammen mit den Textautoren Kevin Simpson, Michael Riley und Bruce Finleyre ĂŒber zwei Jahre den jungen Ian Fisher begleitet. Sein Weg fĂŒhrte ihn von der High School ĂŒber das US Army  Future Soldier Training Program direkt in den Irak - und wieder zurĂŒck nach Hause.
Obwohl Walkers Reportage zu einem große Teil durch Fishers Leben mit und in der US Army geprĂ€gt ist, bleibt die Story angenehm entfernt von Glorifizierung oder Heroisierung. Der Mensch Ian steht im Vordergrund.


Mit freundlicher Genehmigung der Denver Post

Auf denverpost.com finden sich weitere gute Reportagen - Stöbern lohnt sich.

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30-Sekunden-Fototermin bei Barack Obama

 Verfaßt am 01.03.09 um 12:52 Uhr, von , Kategorien: Praxis, ins Auge gesprungen, die weite Welt des www

(via ZEIT fotoblog)

30 Seconds Obama

"Pool spray" ist der Ausdruck amerikanischer Bildjournalisten fĂŒr eine zeitlich recht beschrĂ€nkte Fotomöglichkeit. Stephen Crowley, Fotograf der New York Times, hat ein kleines point-of-view-Video einer solchen "Session" gedreht. Bildproduktion mit Barack Obama, Joe Biden, Timothy Geithner (Finanzminister) und zahlreichen ungenannten Fotografen in einer halben Minute.

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