realfragment
/blog/

Kategorie: "OT"

Ortlieb Shooting mit veloxpress

 Verfaßt am 18.03.12 um 23:30 Uhr, von , Kategorien: OT, Bilder, Links , Tags: , , , , ,

Das Shooting mit und f├╝r Ortlieb liegt schon einige Wochen zur├╝ck und fand - last minute und mit knapper Deadline - in den letzten sch├Ânen Tagen des letzten Jahres statt. Die Ortlieb Messenger Bags, die seit Jahren bei Fahrradkurieren bew├Ąhrt sind, sollten in ihrem nat├╝rlichen Umfeld gezeigt werden. Sprich, im Fahrradkuriereinsatz. Und weil so etwas am besten wird, wenn es authentisch ist, habe ich einige Fahrradkurier-Kollegen als Model gewinnen k├Ânnen.

An dieser Stelle nochmal danke an die Models Anna, Stephan, Tom f├╝rs Gut-Aussehen! Danke f├╝r die schnelle und unkomplizierte Jobabwicklung an Ortlieb - wie gesagt war es zeitlich recht knapp, und die Mustertaschen mussten erst zur Verf├╝gung gestellt werden. Danke an den Heidelberger Fahrradkurier veloxpress, der die Funkger├Ąte und Catering bereitgestellt hat. ├ťbrigens sind auch bei veloxpress die Ortlieb Messenger Bags im Einsatz.

Einige der Bilder k├Ânnen im Ortlieb Katalog 2012 angeschaut werden.

Ortlieb Messenger Bag shooting mit veloxpress
Ortlieb Messenger Bag shooting mit veloxpress
Ortlieb Messenger Bag shooting mit veloxpress
Ortlieb Messenger Bag shooting mit veloxpress
Der Fotograf ist gesch├Ąftsf├╝hrender Gesellschafter der veloxpress UG (haftungsbeschr├Ąnkt).
Bild 1 und 3 (von oben): Verwendung mit freundlicher Genehmigung der ORTLIEB Sportartikel GmbH.

 

Anzeige

Einen Kommentar hinterlassen »

Prostitution als "available option" in Worms

 Verfaßt am 19.02.12 um 23:03 Uhr, von , Kategorien: OT, Bilder, die weite Welt des www
available option in Worms

Im Kunstverein Worms besch├Ąftigt sich der Mannheimer Installationsk├╝nstler Kurt Fleckenstein mit dem kontroversen Themenkomplex Sexarbeit und deren Wahrnehmung: Ausbeutung oder selbstbestimmte Option?

available option in Worms
available option in Worms

Fleckenstein kam auf dieses Thema, als er sich wie bei seinen vergangenen ortsbezogenen Installationen mit der Geschichte des Raumes besch├Ąftigte. Der Kunstverein Worms, in der N├Ąhe des Hauptbahnhofs gelegen, ist ein wei├čgeflie├čtes ehemaliges K├╝chenstudio, das f├╝r kurze Zeit ein Erotikcenter. Das war f├╝r den K├╝nstler der Ansto├č, sich mit dem Thema Sex als Ware zu besch├Ąftigen. Dabei stie├č er auf die Soziologin Laura Maria Agustin, die 2007 mit "Sex at the Margins: Migration, Labour Markets and the Rescue Industry" f├╝r Aufsehen sorgte. In der Studie diagnostiziert sie rescue industry und anti-trafficking feminists, Prostituierte einer bourgeoisen Betrachtunsgweise zu unterwerfen, die Sexarbeiterinnen ausschlie├člich als zu rettende Opfer begreift. Agustin setzt dieser Betrachtungsweise das Bild der selbstbestimmten und -gew├Ąhlten Option Sexarbeit entgegen. Um nicht einen falschen Eindruck aufkommen zu lassen: Agustin verneint weder Menschenhandel noch Zwangsprostitution, wendet sich aber gegen eine Betrachtungsweise der diese Frauen ausschlie├člich als wehrlose Opfer sieht.

available option in Worms
available option in Worms

Fleckenstein konfrontiert den Betrachter mit Zitaten aus einem Interview mit Agustin. Die Aussagen sind auf ein Labyrinth aus transparenten Folien aufgebracht. Der Besucher ist somit gezwungen, sich durch die Aussagen hindurchzuarbeiten. Am Ende dieses Parcours steht der Weg zu einem White Cube offen, aus dessem Inneren Rotlicht durch die halbge├Âffnete T├╝r in den kalten, wei├čgekachelten Theorieraum dringt. Eingetreten, sieht der Betrachter sich der Realtit├Ąt der available option gegen├╝ber: Fleckenstein hat hier ein bis in die kleinste Einzelheit originalgetreues Prostituierten-Zimmer aufgebaut.

available option in Worms
available option in Worms

Kurt Fleckenstein stellt hier unkommentiert beide Seiten des Diskurses gegen├╝ber. Eine abschlie├čende pers├Ânliche Position m├Âchte der K├╝nstler dabei nicht einnehmen, sondern die Besch├Ąftigung mit dem Themenkomplex Sexarbeit als available option ansto├čen. Eine Besch├Ąftigung ├╝brigens, die auch im Inneren jedes Betrachters m├Âglich ist.

available option in Worms
available option in Worms

Fleckenstein widerspricht mit seiner Installation Agustin allerdings deutlich, indem er die kalte Realit├Ąt von Sexarbeit Agustins kontroversen Aussagen entgegenstellt. Damit steht Fleckenstein nicht alleine; zahlreiche Kritiker werfen Agustin vor, Menschenhandel und Prostitution zu verharmlosen.

available option in Worms
available option in Worms

Ob Agustins Thesen aber einfach nur "haarstr├Ąubend" (Fleckenstein) sind, bleibt dem Betrachter ├╝berlassen. Eine Antwort darauf wird aber wohl nur finden, wer sich weitergehend mit dem Thema besch├Ąftigt. Einige Links zum ersten Einstieg finden sich am Ende des Artikels.
Die Installation l├Ąuft bis zum 11.03.2012 im Kunstverein Worms, Renzstrasse 7-9. Die ├ľffnungszeiten sind Mittwoch von 18-20 sowie Samstag und Sonntag 15-20 Uhr.

available option in Worms
available option in Worms

Links zum Thema:

"Diese Frauen sind nicht naiv": Laura Maria Agustin im Interview der NZZ, 26. Juli 2009

"Prostitution ist keine normale Arbeit": Kajsa Ekis Ekman im interview der Jungle World Nr. 22, 1. Juni 2011

Der Autor hat im Auftrag des K├╝nstlers die Installation fotografiert. Dieser Artikel steht in keinem wirtschaftlichen Zusammenhang mit dem Foto-Auftrag.

Anzeige

Einen Kommentar hinterlassen »

Veto

 Verfaßt am 02.09.10 um 01:45 Uhr, von , Kategorien: DIY, OT, Bilder , Tags: , ,

Mal wieder was neues.

Hach.

1 Kommentar »

Scheunenfund

 Verfaßt am 02.08.10 um 20:56 Uhr, von , Kategorien: OT, Bilder , Tags: , , ,
milanetti

Starker Flugrostbefall, aber das Fett in Innenlager und Steuersatz war noch wei├č. Auch die Lagerlauffl├Ąchen waren noch einwandfrei. Also: Auseinanderbauern, entrosten, lackieren, zusammenbauen, fertig.

Modifikation: Gerader Lenker und passende Bremsgriffe statt dem urspr├╝nglichen recht unergonomischen 3tt-Damenb├╝gel, der zugegenenerma├čen mit wei├čen Shimano-Rennbremsgriffen und wei├čem Lenkerband optisch mehr hermachte. Ansonsten alles noch original: 3tt-Vorbau und -Sattlest├╝tze, Shimano 600-Kurbeln, Shimano 105-Schlatwerk und -Umwerfer, Campa-Naben (mit ├ľlloch!) und Mavic-Laufr├Ąder.

Sch├Ân, wie problemlos alte Rennradtechnik an diesem Milanetti funktioniert.

Anzeige

2 Kommentare »

Fliegende Augen

 Verfaßt am 21.07.10 um 01:51 Uhr, von , Kategorien: Praxis, OT, Bilder , Tags: , , ,

Dieser Artikel ist mir was wert:

Was ist das?

Immer, wenn man denkt, es geht eigentlich nicht schlimmer, dann wird man eines Besseren belehrt. So auch beim Konzert von The Flying Eyes im neuer├Âffneten Kosmodrom (├╝brigens auch eine empfehlernswerte Location!) Heidelberg.

Nicht, dass wir uns falsch verstehen: The Flying Eyes, die mit dem Auftritt im Kosmodrom ihre Europatournee begannen, waren gro├čartig. Solide Gitarren, m├Ąchtige B├Ąsse, pushende Beats und kraftvoller Gesang - was will man mehr. Die vier jungen M├Ąnner aus Baltimore spielen im Prinzip Rock aus den 1960er Jahren, allerdings im Breitwandsound der Jetztzeit. Wer Gelegenheit hat, sich die Fliegenden Augen anzusehen, sollte sie nicht verpassen.

Was aber war so schlimm? Tja, das Licht. Ich habe noch nie so schlechte Lichtverh├Ąltnisse gesehen. B├╝hnenbeleuchtung gab es bis auf ein paar blaue Kannen, die ├╝ber weite Strecken aus waren, keine. ├äu├čerst sporadisch gabs dann noch etwas gelb und rot. Was es gab, waren psychedelische Aufprojektionen aus vier Diaprojektoren mit Farbr├Ądern. Das sah zwar gut aus und pa├čte auch zur Musik, aber sorgte daf├╝r, dass die Wand hinter den Musikern hell erstrahlte, w├Ąhrend die Band selbst im Dunkeln stand - oder wilde Muster auf die Gesichter bekam. Ja, ich wei├č, Konzerte werden f├╝r Konzertbesucher und nicht f├╝r Fotografen gemacht, aber etwas Frontlicht h├Ątte auch den Zuh├Ârern sicher gefallen.

Anyway, das Konzert war toll, und der Lichtmensch hat mir dann sp├Ąter bei einem Bier auch zuk├╝nftige Abhilfe versprochen.

Dieser Artikel ist mir was wert:

Was ist das?

2 Kommentare »

realfragment jetzt mit Flattr

 Verfaßt am 27.05.10 um 01:14 Uhr, von , Kategorien: OT, die weite Welt des www , Tags:


Auf dem realfragment/blog gibt es nun zu ausgew├Ąhlten Artikeln einen flattr-Button. Das Prinzip hinter flattr ist recht einfach: Jedes flattr-Mitglied zahlt einen monatlichen Beitrag. Wenn man Content sieht, den man f├╝r unterst├╝tzenswert h├Ąlt, so kann man den flattr-Button anklicken. Am Ende des Monats wird der Beitrag auf alle flattr-Buttons, die man geklickt hat, aufgeteilt. Die Funktionsweise wird in diesem kleinen Film veranschaulicht:

Der Unterschied von flattr zu herk├Âmmlichen Micropayment-Systemen besteht darin, wie flattr funktioniert. Herk├Âmmliche Micropayment-Systeme wie PayPal haben eine hohe Einstiegsschwelle (wer loggt sich in PayPal ein, um zehn Cent zu spenden...?). Hinzu kommt, dass entweder feste Betr├Ąge verlangt werden oder freiwillig gespendet werden kann. Nur: was ist in ein angemessener Betrag f├╝r einen hilfreichen Artikel?

Mit flattr werden diese Probleme gel├Âst - wenn es funktioniert. Das h├Ąngt nat├╝rlich davon ab, ob gen├╝gend Leute mitmachen. Momentan befindet sich flattr in einer Beta-Phase und man muss noch einige Tage auf seinen Account warten. Interessant k├Ânnte sein, ob sich flattr als social micropayment etablieren kann. Social deswegen, weil es auf einfache Art und Weise erm├Âglicht, Inhalte und Autore zu unterst├╝tzen. Ich selbst beispielsweise bin ducrhaus bereit, f├╝r guten Content zu bezahlen. Gleichzeitig kann ich aber nicht f├╝r jede Website, die ich online lese, ein Abo abschlie├čen - und wegen einem einzelnen Artikel werde ich auch nicht einen Betrag spenden. Flattr nimmt mir diese Arbeit ab und bietet gleichzeitig noch eine Kostenkontrolle, denn ich selbst bestimme, wieviel ich monatlich an Unterst├╝tzung leisten m├Âchte.

Flattr ist mittlerweile auch auf gro├čen Blogs wie dem Lawblog oder Spreeblick zu finden. Auch die taz, die nicht gerade ein kleines Blog ist, hat nun einen hat nun einen flattr-Button. Man darf also gespannt sein, was die Zukunft hier bringt.

Dieser Artikel ist mir was wert:

Was ist das?

Einen Kommentar hinterlassen »

mensch-maschine: einstufung auf dem B-SEITE Festival 2010

 Verfaßt am 24.03.10 um 10:03 Uhr, von , Kategorien: OT, ins Auge gesprungen, die weite Welt des www

Die Installation mensch-maschine: einstufung ist momentan auf dem B-SEITE Festival 2010 in Mannheim zu sehen. Tim hat die Technik nochmals finegetunt. Ich bin sehr erfreut... zumal ich mensch-maschine: einstufung nach wie vor f├╝r eine unserer gelungensten Umsetzungen halte: Sie ist bestechend simpel, intuitiv zug├Ąnglich, gesellschaftsrelevant, emotionalisierend und sieht gut aus.

Auf artmetropol.tv ist mensch-maschine: einstufung in Bewegtbildern zu sehen (02'10, der ganze Beitrag ist aber sehenswert!).

Einen Kommentar hinterlassen »

::

© Patrick G. Stoesser. Keine Verwendung ohne vorherige Genehmigung des Urhebers.
Impressum   |   Datenschutzhinweis
Powered by b2evolution   |   Skin based on asevo skin, modified and extended by Patrick G. Stoesser.