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Kategorie: "ins Auge gesprungen"

Drauflegen?

 Verfaßt am 27.12.08 um 04:42 Uhr, von , Kategorien: ins Auge gesprungen, die weite Welt des www
Kleingeld

Bei Sascha Rheker: Teil drei der Artikelserie "Umsonst oder kostenlos?".

Sascha Rheker geht hier ├╝ber die Anfangsdiskussion hinaus und besch├Ąftigt sich in seinem dritten Teil mit Honorarfragen und verf├╝hrerischem Selbstbetrug.

Wirklich lesenswert und interessant, zumal in einem gro├čen deutschen Fotografieforum das Thema "Honorierung" gerade mal wieder hei├č diskutiert wird.

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Umsonst oder kostenlos?

 Verfaßt am 19.12.08 um 00:38 Uhr, von , Kategorien: ins Auge gesprungen, die weite Welt des www , Tags: ,
Euroscheine

Lesenswert bei Sascha Rheker: Gedanken zum Thema "umsonst fotografieren" mit vielen interessanten Links.

Teil 1: Umsonst oder kostenlos?

Teil 2: Noch mehr f├╝r noch weniger.

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Ins Auge gesprungen: Februar, ├Âstlich von M├╝nchen

 Verfaßt am 16.02.08 um 14:02 Uhr, von , Kategorien: ins Auge gesprungen , Tags: , ,

Nebeltage, Nebellandschaften, Nebelverse ├╝ben seit jeher eine eigent├╝mliche Faszination auf viele Menschen aus.

Nebel: Metapher f├╝r Herbst, Melancholie, Einsamkeit, Abschied, ja Tod. Diese Assoziationen sind naheliegend, spontan in den Sinn kommend, in gewisser Weise kulturell vorgepr├Ągt. Nebel hat aber auch eine andere Seite: Er kann den Beginn eines neuen, klaren, sonnigen Tages markieren, kann Vorbote des Fr├╝hlings sein, dem er bald weichen muss.

F├╝r Fotografen ist Nebel ein reizvoller Umstand, wenngleich ein launischer Geselle - nicht fassbar, ver├Ąndert er schnell seine Gestalt, um bald ganz verschwunden zu sein. Zudem taugt Nebel als alleiniges Motiv kaum. Erst im Wechselspiel mit seiner Umgebung tritt er zutage. Und in diesem Wechselspiel liegt das reizvolle: Nebel verh├╝llt, was zuvor ofensichtlich war. Nebel reduziert Formen und Farben zu Ahnungen. Nebel zieht neue Wahrnehmungsebenen ein. Verh├╝llen und abschw├Ąchen muss dabei nicht verstecken bedeuten - oftmals treten durch Reduktion, Verh├╝llung, Abschw├Ąchung erst ganz neue Aspekte zutage.

Mit seiner Serie Februar, ├Âstlich von M├╝nchen hat Fabian Mohr eine ganz wunderbare Umsetzung des Nebelwesens geschaffen. Ins Auge gesprungen ist hier besonders das erste Bild.

Die ersten Assoziationen sind: Leere, K├Ąlte, Tristesse, Monotonie. Der braune, schwere Ackerboden hat noch nichts hervorgebracht, scheinbar unfruchtbar liegt er da. Der Nebel senkt sich schwer auf den Grund, schwer wie der Boden selbst. Ausblicke hinter der grauen Wand sind hier nicht erkennbar. Am linken Bildrand steht eine Wahlwerbung so verlassen wie hoffnungslos herum.
Verweilt der Betrachter aber eine Weile, so tritt ein weiterer Eindruck in die Wahrnehmung und gewinnt an St├Ąrke: Frische, Reinheit, Klarheit. Am Horizont deutet ein noch d├╝nner Streifen Gr├╝n zaghaft an, dass der Fr├╝hling unaufhaltsam entgegenkommt, mit der ganzen Kraft des Wachstums, das sich noch unter der Oberfl├Ąche verbirgt.
Und nunmehr wird das baldige Bl├╝hen im Plakat aufgegriffen: Das dortige Gr├╝n weist, etwas sch├╝chtern noch, den Weg. Schon bald, wenn das Plakat l├Ąngst verschwunden ist, werden das Gr├╝n der Pflanzen und das Blau des Himmels die Szenerie mit ganzer Kraft pr├Ągen.

Die vollst├Ąndige Serie kann bei ISO 800 betrachtet werden und ist es wert, einfach mal einige Minuten dort zu verweilen.

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