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Tag: "demo"

"Wir wollen Guttenberg zur├╝ck!" in Frankfurt

 Verfaßt am 05.03.11 um 20:01 Uhr, von , Kategorien: Bilder , Tags: , ,
"Facebook schafft es auf die Stra├če! Gegen Medienhetze" schallte es am 05.03.2011 ├╝ber die Frankfurter Hauptwache. Die Rufe kamen von den mehreren Dutzend Personen, die sich versammelt hatten, um ihre Solidarit├Ąt mit dem Ex-Verteidigungsminister Karl-Theodor zu Guttenberg (CSU) auszudr├╝cken. Was die Guttenberg-Unterst├╝tzer dabei genau in die ├ľffentlichkeit tragen wollten, blieb leider etwas diffus. Auf den mitgef├╝hrten Transparenten war zu lesen "HE'LL BACK" und "Er ist nicht weg, er nimmt Anlauf".
Wer den meist erregten gef├╝hrten Gespr├Ąchen mit Passanten zuh├Ârte, dem wurde zumindest klar, das Guttenberg in den Augen der Demonstranten irgendwie ungerecht behandelt wurde ("Mobbing statt Demokratie"), dass Gr├╝nen-Fraktionsvorsitzender J├╝rgen Trittin und SPD-Parteivorsitzender Sigmar Gabriel den Ex-Verteidigungsminister "in den Dreck ziehen" wollen, dass auch andere Politiker "Dreck am Stecken" h├Ątten und dass die "Mediendiktatur" eine "Hetzkampagne" gegen Guttenberg f├╝hre. Vielleicht war diese Medienhetze auch der Grund daf├╝r, dass sich einige Demonstranten hinter ihren Plakaten verbargen, sobald Pressevertreter in ihre N├Ąhe kamen. Auch auf Plakaten war von "Medienhetze" zu lesen ÔÇô ob die Demonstranten auch die auflagenst├Ąrkste Tageszeitung Deutschlands, die BILD, damit meinten, blieb offen. Ansonsten wolle man Guttenberg "zur├╝ck", denn ein "Mann von Format" brauche keinen Titel.
Anwesende Gegendemonstranten, die die meiste Zeit akustisch die Oberhand behielten, stimmten vermeintlich in den Guttenberg-Jubel ein, deuteten ihre Parolen aber ironisch um: "Guttenberg, Superstar, mach uns alle Titel klar!" So manchem fiel es da schwer, zwischen "Freund" und "Feind" zu unterscheiden. Der Versuch, "die linken Affen" auszuschlie├čen, scheiterte auch, weil die Polizei trotz Beschwerden der Guttenberg-Anh├Ąnger ("die machen alles l├Ącherlich") keinen Anlass sah, die Gegendemonstranten des Platzes zu verweisen. Die Guttenberg-Fans beendeten ihre Kundgebung nach gut zwei Stunden.
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56. Montagsdemo gegen S21: Barrierefrei geht anders

 Verfaßt am 14.12.10 um 19:34 Uhr, von , Kategorien: Bilder , Tags: , , , ,
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Zur 56. Montagsdemo gegen das Prestigeprojekt Stuttgart 21 versammelten sich am 13.12. mehrere tausend Personen auf dem Arnulf-Klett-Platz am Hauptbahnhof Stuttgart. Die Veranstalter sprechen von gez├Ąhlten 5.000 Personen, die Polizei geht von 2.000 Teilnehmern aus.

In Redebeitr├Ągen von Gotthilf Lorch (Sprecher der Landesarbeitsgemeinschaft Selbstbestimmte Behindertenpolitik DIE LINKE) und Alexander Drewes (Behindertenbeauftragter Fahrgastverband Pro Bahn) wurden die Defizite des geplanten Tiefbahnhofs bez├╝glich Barrierefreiheit thematisiert. Die Redner f├╝hrten aus, dass Stuttgart 21 mobilit├Ątseingeschr├Ąnkte Menschen vor gro├če Probleme stelle. Gerade auch in Hinsicht auf eine alternde Gesellschaft sei Stuttgart 21 eine Sackgasse.

Im Anschlu├č an die Kundgebung zogen mehrere hundert Demonstranten durch die Stadt zum Rathaus. Vor der Kulisse des Weihnachtsmarktes wurde erneut die Forderung nach einem Baustopp und Volksentscheid erhoben.

S21: Barrierefrei geht anders
Gotthilf Lorch (Sprecher der Landesarbeitsgemeinschaft Selbstbestimmte Behindertenpolitik DIE LINKE)

 

S21: Barrierefrei geht anders
Alexander Drewes (Behindertenbeauftragter Fahrgastverband Pro Bahn)

 

S21: Barrierefrei geht anders
"S21: Barriere f├╝r alle"

 

S21: Barrierefrei geht anders
Hasen gegen S21

 

S21: Barrierefrei geht anders
Lautstarker Protest vor der CDU-Kreisgesch├Ąftsstelle

 

S21: Barrierefrei geht andersDer Protestzug bewegte sich ├╝ber den Weihnachtsmarkt...

 

S21: Barrierefrei geht anders
...zum Rathaus.

 

S21: Barrierefrei geht anders

 

S21: Barrierefrei geht anders

 

S21: Barrierefrei geht anders
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Nach der Schlichtung: Protest plus gegen Stuttgart 21 plus

 Verfaßt am 12.12.10 um 16:51 Uhr, von , Kategorien: Bilder , Tags: , , ,

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Protest plus gegen Stuttgart 21 plus
Victory-Zeichen nach der Schlichtung

Am 11.12.2010 versammelten sich laut Veranstalter ├╝ber 50.000 gez├Ąhlte Personen auf dem Arnulf-Klett-Platz vor dem Stuttgarter Hauptbahnhof unter dem Motto "Stuttgart 21 ist ├╝berall - f├╝r eine Demokratie der B├╝rger!"
Die Polizei spricht wie mittlerweile gewohnt von einer weitaus niedrigeren Zahl: 16.000 Teilnehmern.

Protest plus gegen Stuttgart 21 plus
Gangolf Stocker vom Aktionsb├╝ndnis gegen Stuttgart 21 (Mitte) an der Spitze des Demozuges

Nach der Auftaktkundgebung zogen die S21-Gegner in einem Demonstrationszug ├╝ber die Schillerstra├če und die Konrad-Adenauer-Stra├če zum Charlottenplatz, weiter ├╝ber den City-Ring und ├╝ber die Roteb├╝hl- und die Theodor-Heuss-Stra├če zur├╝ck zum Hauptbahnhof. Gegen 17:00 Uhr wurde die Veranstaltung, die ohne Zwischenf├Ąlle verlief, beendet.

Protest plus gegen Stuttgart 21 plus
Kundgebung auf dem Arnulf-Klett-Platz

Trotz mehrerer zehntausend Teilnehmer hinterlie├č die Demo streckenweise einen kraftlosen, ja hier und da fast resignierten Eindruck. Auch der Redebeitrag des gr├╝nen Verkehrsexperten Boris Palmer ging teilweise in diese Richtung. Palmer rekapitulierte nochmals die Erfolge der Proteste und bekr├Ąftigte, dass man auf das erreichte stolz sein k├Ânne. Er verlie├č dabei den engen Stuttgart-21-Bezug und sah die Proteste als Teil einer B├╝rgerrechtsbewegung. Palmers ├äu├čerungen klangen stellenweise nach dem Versuch, die Proteste unter Gesichtswahrung zu einem w├╝rdigen Abschlu├č zu bringen, Wut und Zorn zu befrieden und noch einmal die gemeinsame St├Ąrke zu beschw├Âren. Palmer machte aber andererseits auch noch einmal klar, dass ein modernisierter Kopfbahnhof die bessere L├Âsung sei ÔÇô Stuttgart 21 dagegen sei ein ÔÇ×zerfledderter ZombieÔÇť, ein Projekt, das sich selbst erledige.

Protest plus gegen Stuttgart 21 plus
Boris Palmer spricht auf der Auftaktkundgebung

Das Bild des heutigen Tages ist gespalten: W├╝rde man allein von den heutigen Eindr├╝cken der Demo auf die Protestbewegung schlie├čen, so k├Ânnte man vermuten, dass der Zenit des Widerstands bereits ├╝berschritten sei. Andererseits sollte man nicht den Fehler machen, die St├Ąrke des Protestes nur an stetig steigenden Teilnehmerzahlen festzumachen. Die 100.000 Teilnehmer nach dem Schock des "schwarzen Donnerstag", der R├Ąumung des Parks mit mehreren hundert Verletzen, waren sicher den au├čergew├Âhnlichen Umst├Ąnden geschuldet. Dass heute 50.000 Menschen in K├Ąlte und Vorweihnachtszeit stundenlang friedlich auf die Stra├če gingen, sollte nicht kleingeredet werden. Dass der Widerstand gegen das Prestigeprojekt Stuttgart 21 seit Monaten immer wieder tausende und zehntausende mobilisieren kann, ist ebenfalls nicht unterzubewerten. In diesem Zusammenhang gesehen, ist der Widerstand eben nicht abgeflaut, sondern hat sich als kontinuierlich erwiesen.

Protest plus gegen Stuttgart 21 plusKnecht Ruprechte mit Geld-, Gier, und Immobiliensack

Welcher Eindruck sich letztlich bewahrheitet, werden die n├Ąchsten Wochen zeigen. Am 18.12. veranstalten die als radikaler geltenden Parksch├╝tzer eine Demonstration unter dem Motto "Kopfbahnhof 21 - den Menschen ein Wohlgefallen". F├╝r Januar n├Ąchsten Jahres hat das Aktionsb├╝ndnis weitere Proteste angek├╝ndigt.

Protest plus gegen Stuttgart 21 plus
Als Ministerpr├Ąsident Stefan Mappus (links) und Ministerin f├╝r Umwelt, Naturschutz und Verkehr, Tanja G├Ânner (rechts) maskierte Demonstranten
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Stuttgart 21: Erneut Verletzte bei Protest

 Verfaßt am 06.12.10 um 14:07 Uhr, von , Kategorien: Bilder , Tags: , , , ,

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Stuttgart 21: Erneut Verletzte bei Protest

Am 04.12.2010 versammelten sich mehrere tausend Personen auf dem Stuttgarter Arnulf-Klett-Platz, direkt vor dem Hauptbahnhof, zu einer Kundgebung gegen das Prestigeprojekt Stuttgart 21. Die Veranstalter z├Ąhlten 10.000 Teilnehmer, die Polizei spricht im Polizeibericht von 3.000 Personen.

Nach Beendigung der Kundgebung, die unter dem Motto "Schlichtung ernst nehmen - Bau- und Vergabestopp jetzt!" stand, bewegten sich mehrere tausend Personen in einem Protestzug ├╝ber Charlottenplatz und Roteb├╝hlplatz zur Bolzstra├če und ├╝ber die K├Ânigsstra├če zur├╝ck zum Hauptbahnhof.
Vor dem B├╝ro des CDU-Kreisverbands kam es zu Rangeleien, nachdem Demonstranten die Stra├če blockierten und lautstark "Mappus weg" skandierten. Im Bereich des Schlo├čplatzes wurden Polizeiketten umgangen, teilweise war die Lage un├╝bersichtlich, nicht zuletzt wegen der gro├čen Anzahl von Passanten. Die Polizei zog sich stellenweise zur├╝ck.
Vor dem Neuen Schlo├č, in dem die Protestierenden Ministerpr├Ąsident Mappus vermuteten, wurde in Sprechch├Âren ein Baustopp gefordert. Nachdem die Menge bereits im Begriff war, sich aufzul├Âsen, kam es zu Auseinandersetzungen der Polizei mit den Demonstranten. Laut Polizeibericht versuchten mehrere Personen, eine Festnahme zu verhindern und traten dabei nach den Polzeikr├Ąften. Es kam zum Einsatz von Pfefferspray. Dabei wurden auch junge Teilnehmer verletzt; Zeugen sprachen von ├╝berdies blutig geschlagenen Nasen. Eine Frau st├╝rzte im Tumult und wurde ├╝berrannt. Laut Polizeibericht waren "mehrere Personen auf sie getreten". Vor Ort wurde davon gesprochen, dass Polizeikr├Ąfte ├╝ber die Verletzte gerannt waren, auch im Internet finden sich gleichlautende Schilderungen (z.B. hier.
Mehrere Rettungswagen waren im Einsatz, auch ein Gro├čraumrettungswagen war vor Ort. Nach der Esklalation l├Âste sich die Versammlung endg├╝ltig auf.

Stuttgart 21: Erneut Verletzte bei Protest
Nach der Kundgebung auf dem Arnulf-Klett-Platz...
Stuttgart 21: Erneut Verletzte bei Protest
zogen die Demonstranten zur bewachten CDU-Kreisverbandsstelle...

...und skandierten "Baustopp jetzt!" und "Mappus weg".
Stuttgart 21: Erneut Verletzte bei Protest
Hier kam es zu ersten Rangeleien.
Stuttgart 21: Erneut Verletzte bei Protest
Eine Polizeikette in der Bolzstra├če sperrte den Zugang zum Neuen Schlo├č, zu dem zahlreiche Protestler dann auf anderen Wegen gelangten.
Stuttgart 21: Erneut Verletzte bei Protest
Vor dem Neuen Schlo├č: Hier war die Lage noch ruhig...

...sp├Ąter kam es zu tumultartigen Szenen.
Stuttgart 21: Erneut Verletzte bei Protest
Auch Pfefferspray kam zum Einsatz...
Stuttgart 21: Erneut Verletzte bei Protest
...dieses M├Ądchen wurde vor Ort ├Ąrztlich versorgt.
Stuttgart 21: Erneut Verletzte bei Protest
Mehrere Rettungswagen waren im Einsatz.
Stuttgart 21: Erneut Verletzte bei Protest
Das Vorgehen der Polizei sorgte einmal mehr f├╝r Emp├Ârung auf Seiten der Demonstranten.
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Castor 2010: Blockade und Protest im S├╝den

 Verfaßt am 08.11.10 um 10:00 Uhr, von , Kategorien: Bilder , Tags: , , , ,

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Castor 2010: Blockade in Berg, Protest in Karlsruhe
"Das ist erst der Anfang": Schienenblockade in Berg (Pfalz)
Castor 2010: Blockade in Berg, Protest in Karlsruhe
Polizist fordert Besetzer zum Verlassen der Gleise auf

Am 06.11.2010 blockierten um die 1000 Personen die Castor-Transportstrecke bei Berg (Pfalz), nahe der deutsch-franz├Âsischen Grenze. Der Castor-Zug wurde aufgrund der Blockade, zum ersten Mal in der Geschichte der Castor-Transporte, ├╝ber eine Alternativstrecke umgeleitet.

Castor 2010: Blockade in Berg, Protest in Karlsruhe
"Atomkraftwerke abschalten": Spitze des Demozugs in Berg (Pfalz)
Castor 2010: Blockade in Berg, Protest in Karlsruhe
Am Ortsrand: Die lose Polizeikette...

Nach einer Kundgebung in Berg (Pfalz) mit anschlie├čender Demonstration teilten sich viele der Protestler in mehrere Gruppen auf, "umflossen" so die Polizeiketten und setzten sich auf die Bahngleise.

Castor 2010: Blockade in Berg, Protest in Karlsruhe
...wurde "umflossen".
Castor 2010: Blockade in Berg, Protest in Karlsruhe
Die Atomkraftgegner besetzten die Gleise...

Da die Demonstranten es ablehnten, die Strecke freiwillig zu verlassen und eine R├Ąumung mehrere Stunden gedauert h├Ątte, wurde der Castor-Zug ├╝ber Kehl bei Stra├čburg umgeleitet.

Castor 2010: Blockade in Berg, Protest in Karlsruhe
...unter den Augen der Polizei...
Castor 2010: Blockade in Berg, Protest in Karlsruhe
...und machten es sich bequem

Zwischenzeitlich begonnene R├Ąumungen wurden daraufhin abgebrochen, da sie, so ein Polizeisprecher, "nicht mehr verh├Ąltnism├Ą├čig" seien. Nachdem bekannt wurde, dass der Castortransport erfolgreich blockiert wurde, entfernten sich die Demonstranten von der Bahnstrecke.

Castor 2010: Blockade in Berg, Protest in Karlsruhe
Viele Besetzer lehnten ein freiwilliges Verlassen der Gleise ab...
Castor 2010: Blockade in Berg, Protest in Karlsruhe
...und wurden von Einsatzkr├Ąften der Polizei weggetragen

Das Konzept der Demonstranten, eine entschlossene, aber gewaltfreie Aktion durchzuf├╝hren, ging in Berg auf. Die Polizeikr├Ąfte waren teilweise sichtlich genervt, blieben aber im Gro├čen und Ganzen entspannt. Laut Polizei-Pressemitteilung waren in der gesamten S├╝dpfalz um die 1000 Beamte im Einsatz.

Castor 2010: Blockade in Berg, Protest in Karlsruhe
Polizei bewacht Gleise bei Berg (Pfalz)
Castor 2010: Blockade in Berg, Protest in Karlsruhe
Am Abend in Karlsruhe: Demonstranten gehen auf eine Polizeikette zu, die eine Br├╝cke ├╝ber die Castor-Strecke absperrt

Gegen Abend demonstrierten in Karlsruhe einige hundert Menschen gegen den Castor-Transport. Der Transport mit dem hochradioaktiven M├╝ll fuhr am Hauptbahnhof vorbei. Die Demonstranten verhielten sich friedlich, konnten aber mehrmals Polizeiketten ├╝berwinden. Vor dem S├╝dausgang des Hauptbahnhofs kam es teilweise zu un├╝bersichtlichen Situationen. Die Polizei war stellenweise offenbar ├╝berfordert. Eine Br├╝cke ├╝ber die Bahnstrecke oder die Bahngleise selbst wurden von den Protestierenden jedoch nicht erreicht.

Castor 2010: Blockade in Berg, Protest in Karlsruhe
Entspannt: Ein St├Ąndchen f├╝r die Polizei.
Castor 2010: Blockade in Berg, Protest in Karlsruhe
Chaotisch: Die Polizei hatte zeitweilig M├╝he, die friedlichen, aber renitenten Demonstranten unter Kontrolle zu bringen

Im Verlaufe des Abends wurden die Polizeikr├Ąfte massiv verst├Ąrkt. Selbst Hunde wurden zum Einsatzort gebracht, was angesichts der zwar lauten und widerspenstigen, aber nicht etwa militanten Demonstranten nicht gerade angemessen erschien. Nach der Durchfahrt des Castor-Zuges zogen sich die Protestler zur├╝ck.

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Stuttgart 21: Erneut zehntausende auf der Stra├če

 Verfaßt am 23.10.10 um 23:00 Uhr, von , Kategorien: Bilder , Tags: , , , ,
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Stuttgart 21: Demo vom 23.10.

Am 23.10.2010 protestierten laut Polizeiangaben rund 16.000 Menschen vor dem Hauptbahnhof gegen das Prestigeprojekt Stuttgart 21. Der Veranstalter spricht laut buntgrau von ├╝ber 50.000 Personen.
Nach der Kundgebung mit mehreren Rede- und Musikbeitr├Ągen zogen um die 2000 Menschen (Polizeiangabe) spontan zum S├╝dwestfunkgeb├Ąude, um gegen die, so die Demonstranten, unausgewogene Berichterstattung zu protestieren. Nach Verlesung mehrerer Redebeitr├Ąge l├Âste sich die Gruppe auf.
Eine weitere Gruppe von ca. 5000 Menschen (Polizeiangabe) zogen ebenfalls spontan in Richtung Landtag und ├╝ber den City-Ring wieder zur├╝ck zum Hauptbahnhof.
Zeitgleich zur Kundgebung der Gegner fand am Schlo├čplatz eine Kundgebung der Stuttgart 21-Bef├╝rworter mit ca. 7000 Personen (Polizeiangabe) statt.

Stuttgart 21: Demo vom 23.10.
Stuttgart 21: Demo vom 23.10.
Stuttgart 21: Demo vom 23.10.
Stuttgart 21: Demo vom 23.10.
Stuttgart 21: Demo vom 23.10.
Stuttgart 21: Demo vom 23.10.
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Erneut zehntausende gegen Stuttgart 21

 Verfaßt am 10.10.10 um 01:58 Uhr, von , Kategorien: Bilder , Tags: , , , ,
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Erneut zehntausende gegen Stuttgart 21 auf der Stra├če
Erneut zehntausende gegen Stuttgart 21 auf der Stra├če

Am 09.10.2010 protestierten erneut zehntausende Menschen friedlich gegen das Prestigeprojekt Stuttgart 21. Mit dieser Demonstration konnten die Veranstalter nochmals mehr Menschen auf die Stra├če holen: Die Veranstalter sprachen von rund 150.000, die Polizei von 63.000 Teilnehmern. Neben der erneuten Forderung nach einem Baustopp richtet sich der Protest zunehmend gegen den baden-w├╝rttembergischen Ministerpr├Ąsidenten Mappus (CDU). Auf zahlreichen Plakaten wurde zudem das Vorgehen der Polizei bei der R├Ąumung des Parks am 30.09.2010 kritisiert, bei dem zahlreiche Personen zum Teil schwer verletzt wurden.

Erneut zehntausende gegen Stuttgart 21 auf der Stra├če
Erneut zehntausende gegen Stuttgart 21 auf der Stra├če
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